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Zerrenthin: Illegale Einreisen von mehreren Personen festgestellt

Bundespolizisten stellten mehrere Personen ohne Aufenthaltslegitimierung aus verschiedenen Ländern fest. Die Männer äußerten Schutzersuchen und erhielten Anlaufbescheinigungen für eine Erstaufnahmeeinrichtung.

Foto: Depositphotos

Heringsdorf/ Pasewalk (ost)

Am gestrigen Tag, kurz nach Mitternacht, entdeckten Bundespolizisten eine Gruppe von fünf Personen zu Fuß in Heringsdorf. Es handelte sich um Männer im Alter zwischen 21 und 34 Jahren. Vier Personen hatten afghanische Reisepässe dabei. Ein Mann hatte keine Ausweisdokumente. In den vorgelegten Pässen waren Visa aus Kasachstan, Russland und Weißrussland enthalten. Die Männer hatten keine gültigen Aufenthaltsgenehmigungen für Deutschland. Während der ersten Befragung wurde bestätigt, dass die Reiseroute über Kasachstan, Russland, Weißrussland, Polen und Deutschland verlief. Alle Personen äußerten einen Schutzersuchen. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen erhielten sie eine Anlaufbescheinigung für die Erstaufnahmeeinrichtung in Stern Buchholz.

Um 10:30 Uhr überprüften Bundespolizisten auf der B 104, in der Nähe von Zerrenthin, einen Mann, der zu Fuß unterwegs war. Es handelte sich um einen 25-jährigen Staatsbürger aus Eritrea. Gleichzeitig wurde in Löcknitz nach einem Hinweis eines Bürgers ein 25-jähriger Äthiopier festgenommen. Es konnten keine gültigen Aufenthaltsgenehmigungen für Deutschland vorgelegt werden. Bei weiteren Ermittlungen stellte sich heraus, dass beide Personen zu einer Gruppe gehörten, die direkt von Italien nach Polen gereist war, um dann nach Deutschland zu gelangen. Während der Vernehmungen äußerten beide Männer einen Schutzersuchen. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen verließen sie die Dienststelle in Richtung Stern Buchholz.

Kontakt:

Bundespolizeiinspektion Pasewalk mit Gemeinsamer deutsch-polnischer
Dienststelle Pomellen
Igor Weber
Telefon: 03 83 54 – 34 97 4 – 100
Mobil: 0172-511 0961
E-Mail: igor.weber@polizei.bund.de
www.bundespolizei.de
Twitter: @bpol_kueste

Die Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt nimmt als Bundesbehörde ihre
Aufgaben in Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern sowie in Nord-
und Ostsee und anlassbezogen darüber hinaus wahr.


Dazu sind ihr als operative Dienststellen die
Bundespolizeiinspektionen in Flensburg, Kiel, Rostock, Stralsund und
Pasewalk sowie die Bundespolizeiinspektion Kriminalitätsbekämpfung
Rostock und eine Mobile Kontroll- und Überwachungseinheit
unterstellt. Mit den Bundespolizeiinspektionen See in Neustadt in
Holstein, Warnemünde und Cuxhaven verfügt sie als einzige
Bundespolizeidirektion über eine maritime Einsatzkomponente
„Bundespolizei See“, um die Seegrenze in der Nord- und Ostsee
(Schengen-Außengrenze) zu überwachen.


Die Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt beschäftigt insgesamt ca.
2600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, darunter Polizeibeamte,
Verwaltungsbeamte und Tarifbeschäftigte.
Auf Grundlage des Bundespolizeigesetzes und anderer Gesetze nimmt sie
umfangreiche und vielfältige Aufgaben wahr.

Dazu gehören insbesondere:

der grenzpolizeiliche Schutz des Bundesgebietes,
– die bahnpolizeilichen Aufgaben
– die grenzpolizeilichen, schifffahrtspolizeilichen und
umweltpolizeilichen Aufgaben in Nord- und Ostsee.


Weitere Informationen zur Bundespolizei und zur
Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt erhalten Sie unter
www.bundespolizei.de.

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Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.

nf24