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Zeugen gesucht nach Raubstraftaten in Schwerin

Die Kriminalpolizei sucht dringend Zeugen nach zwei Raubstraftaten im Süden Schwerins, bei denen Wertgegenstände gestohlen wurden.

Foto: Depositphotos

Schwerin (ost)

Nach zwei Überfällen im Süden von Schwerin führt die Kriminalpolizei intensive Ermittlungen durch, um die Täter zu finden und sucht Zeugen.

Beide Vorfälle ereigneten sich innerhalb einer Woche auf einem Waldweg zwischen der L072 und der Plater Straße.

Am Dienstagabend gegen 21:20 Uhr wurde ein 17-jähriger Fußgänger von drei jungen Männern bedroht und gezwungen, Wertgegenstände herauszugeben. Die Täter erbeuteten eine Jacke und Kopfhörer im Gesamtwert von etwa 160 Euro.

Bereits am Mittwoch (29.04.) wurde ein 65-jähriger Radfahrer schwer verletzt. Gegen 18:50 Uhr wurde er von vier jungen Männern gestoppt und dann mit Schlägen und Tritten angegriffen. Der 65-Jährige erlitt einen Kieferbruch, Blutergüsse und einen Trommelfellriss. Die Täter stahlen eine Armbanduhr und eine kleine Menge Bargeld im Gesamtwert von etwa 100 Euro.

In beiden Fällen wurden die Verdächtigen auf ein Alter zwischen 17 und 25 Jahren geschätzt und sollen Deutsch gesprochen haben. Einige von ihnen trugen Kapuzen und Sturmhauben.

Die Kriminalpolizei Schwerin ermittelt wegen schweren Raubes oder räuberischer Erpressung und prüft auch mögliche Zusammenhänge zwischen den Taten. Zeugen, die Informationen zu den Vorfällen haben, werden gebeten, sich bei der Polizei in Schwerin (Tel.: 0385/5180 2224) oder per E-Mail an kk.schwerin@polmv.de zu melden.

Quelle: Presseportal

Raubstatistiken in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023

Die Raubüberfälle in Mecklenburg-Vorpommern stiegen zwischen 2022 und 2023 von 540 auf 657 Fälle an. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 380 auf 484. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich von 475 auf 600, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 436 auf 556 stieg und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 39 auf 44 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 113 auf 189. Im Vergleich dazu wurden in Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 insgesamt 12.625 Raubüberfälle registriert, was die höchste Anzahl in Deutschland darstellt.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 540 657
Anzahl der aufgeklärten Fälle 380 484
Anzahl der Verdächtigen 475 600
Anzahl der männlichen Verdächtigen 436 556
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 39 44
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 113 189

Quelle: Bundeskriminalamt

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