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Zeugenaufruf nach körperlicher Auseinandersetzung in Schwerin

Die Polizei sucht Zeugen für eine körperliche Auseinandersetzung im Lobedanzgang. Ein 17-jähriger wurde verletzt, eine 18-jährige Tatverdächtige ist bekannt.

Foto: Depositphotos

Rostock (ost)

Früh am Mittwochabend gegen 17:45 Uhr ereignete sich im Lobedanzgang in Schwerin eine körperliche Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen.

Laut ersten Informationen kam es zunächst zu einer verbalen Auseinandersetzung zwischen den Beteiligten, die schließlich in einen physischen Angriff überging.

Der 17-jährige deutsche Geschädigte erlitt dabei Verletzungen im Gesicht und an den Händen.

Aufgrund unverzüglich durchgeführter polizeilicher Maßnahmen konnte eine ebenfalls deutsche 18-jährige Verdächtige bereits identifiziert werden.

Die weiteren vier Verdächtigen konnten sich in unbekannte Richtung entfernen.

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen wegen des Verdachts der schweren Körperverletzung übernommen und bittet um Unterstützung aus der Bevölkerung.

Insbesondere werden Zeuginnen und Zeugen gesucht, die Informationen zum Tathergang und zu weiteren Verdächtigen geben können.

Hinweise nimmt die Polizei Schwerin unter der Telefonnummer 0385/5180-2224 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023

Die Mordraten in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 39 Fälle registriert, von denen 36 aufgeklärt wurden. Im Jahr 2023 sank die Anzahl auf 23 Fälle, wobei alle Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen verringerte sich ebenfalls von 34 im Jahr 2022 auf 26 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 39 23
Anzahl der aufgeklärten Fälle 36 23
Anzahl der Verdächtigen 34 26
Anzahl der männlichen Verdächtigen 30 23
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 4 3
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 6 5

Quelle: Bundeskriminalamt

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