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Zeugenaufruf nach Körperverletzung und Sachbeschädigungen in Hagenow

Die Polizei sucht Zeugen für einen Vorfall in der Sandstraße. Ein 25-jähriger Deutscher wird verdächtigt, einen Mann angegriffen zu haben.

Foto: Depositphotos

Hagnow (LK LUP) (ost)

Die Polizei sucht nach Informationen zur Identität eines bisher unbekannten Opfers sowie Hinweise auf den Vorfall, der sich am Mittwochabend im Bereich der Sandstraße in Hagenow ereignet hat.

Nach bisherigen Informationen soll ein 25-jähriger deutscher Verdächtiger gegen 17:00 Uhr in der Grubenstraße zunächst gegen einen schwarzen VW Passat getreten haben. Anschließend soll der Fahrer eines weißen Mercedes, der auf die Situation aufmerksam wurde, ausgestiegen und auf den 25-Jährigen zugegangen sein. Daraufhin soll der Verdächtige den bisher unbekannten Mann im Bereich der Sandstraße / Ecke Schweriner Straße körperlich angegriffen haben. Ob der weiße Mercedes ebenfalls beschädigt wurde, wird derzeit ermittelt.

Vor dem Eintreffen der Polizeibeamten entfernten sich sowohl der 25-jährige Verdächtige als auch der Fahrer des weißen PKWs vom Ort des Geschehens. Im Rahmen der polizeilichen Maßnahmen konnte der Verdächtige gefunden und identifiziert werden.

Gegen den Verdächtigen wird nun wegen des Verdachts der Körperverletzung, Sachbeschädigung und Bedrohung ermittelt.

Die Polizei sucht vor allem den Fahrer des weißen Mercedes sowie weitere Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben oder sachdienliche Hinweise dazu geben können. Hinweise nimmt das Polizeirevier Hagenow unter der Telefonnummer 03883 631-0, jede andere Polizeidienststelle oder die Onlinewache entgegen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023

Die Mordraten in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 39 Fälle registriert, von denen 36 gelöst wurden. Es gab insgesamt 34 Verdächtige, darunter 30 Männer, 4 Frauen und 6 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 wurden nur noch 23 Fälle gemeldet, von denen alle gelöst wurden. Es gab insgesamt 26 Verdächtige, darunter 23 Männer, 3 Frauen und 5 Nicht-Deutsche. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 registrierten Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 39 23
Anzahl der aufgeklärten Fälle 36 23
Anzahl der Verdächtigen 34 26
Anzahl der männlichen Verdächtigen 30 23
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 4 3
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 6 5

Quelle: Bundeskriminalamt

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