Drei Jugendliche sollen am Montagabend gegen 22.15 Uhr einen 63-Jährigen in der Max-Planck-Straße angegriffen und ein Zigarettenetui entwendet haben. Hinweise nimmt die Polizei unter 0385/5180-2224 entgegen.
Zeugenaufruf nach Raub in Schwerin

Schwerin (ost)
Am Montagabend ereignete sich gegen 22.15 Uhr in der Max-Planck-Straße in Schwerin ein Raub, bei dem ein 63-jähriger Mann Verletzungen erlitt.
Nach seinen Angaben war der deutsche Geschädigte zu Fuß im Stadtteil Mueßer Holz unterwegs, als ihn drei unbekannte Tatverdächtige zu Boden gerissen haben sollen. Dort sei das Opfer getreten und geschlagen worden. Den Angaben des Geschädigten zufolge nahmen die Täter ein Etui mit Zigaretten an sich und flüchteten danach in Richtung Keplerplatz. Der Anzeigenerstatter erlitt mehrere Verletzungen am Oberkörper und im Gesicht. Anschließend musste er in der Heliosklinik medizinisch versorgt werden.
Er beschrieb die Tatverdächtigen als männliche Jugendliche in dunkler Kleidung. Einer von ihnen soll eine Sturmhaube getragen haben; die beiden anderen hatten seinen Angaben zufolge dunkle Haare und sprachen miteinander auf Arabisch.
Zeugen, die Hinweise zum Sachverhalt oder zu möglichen Tatverdächtigen geben können, werden gebeten, die Polizei Schwerin unter 0385/5180-2224, per E-Mail an kk.schwerin@polmv.de oder eine andere Polizeidienststelle zu kontaktieren.
Quelle: Presseportal
Raubstatistiken in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023
In Mecklenburg-Vorpommern stieg die Zahl der registrierten Raubfälle von 540 im Jahr 2022 auf 657 im Jahr 2023, ein Anstieg um rund 21,7 Prozent. Die Zahl der aufgeklärten Fälle erhöhte sich von 380 auf 484. Zugleich stieg die Zahl der Tatverdächtigen von 475 auf 600: Darunter waren 2022 insgesamt 436 Männer und 39 Frauen, 2023 waren es 556 Männer und 44 Frauen. Die Zahl der nichtdeutschen Tatverdächtigen nahm von 113 auf 189 zu. In Nordrhein-Westfalen wurden 2023 mit 12.625 Fällen bundesweit die meisten Raubfälle registriert – rund 19-mal so viele wie in Mecklenburg-Vorpommern. Dieser Vergleich berücksichtigt allerdings nicht die unterschiedliche Bevölkerungsgröße.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 540 | 657 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 380 | 484 |
| Anzahl der Verdächtigen | 475 | 600 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 436 | 556 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 39 | 44 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 113 | 189 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023
In Mecklenburg-Vorpommern sank die Zahl der registrierten Mordfälle von 39 im Jahr 2022 auf 23 im Jahr 2023, ein Rückgang um rund 41 Prozent. Die Zahl der aufgeklärten Fälle ging von 36 auf 23 zurück. 2022 wurden 34 Tatverdächtige erfasst, darunter 30 Männer, vier Frauen und sechs Nichtdeutsche. 2023 waren es 26 Tatverdächtige, davon 23 Männer, drei Frauen und fünf Nichtdeutsche. Zum Vergleich: Nordrhein-Westfalen verzeichnete 2023 mit 470 Fällen die meisten Mordfälle in Deutschland – gut 20-mal so viele wie Mecklenburg-Vorpommern. Ein direkter Vergleich der Mordraten erfordert allerdings die Berücksichtigung der Bevölkerungszahl.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 39 | 23 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 36 | 23 |
| Anzahl der Verdächtigen | 34 | 26 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 30 | 23 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 4 | 3 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 6 | 5 |
Quelle: Bundeskriminalamt








