Die Polizei sucht Zeugen für einen Vorfall, bei dem ein Sicherheitsmitarbeiter schwer verletzt wurde. Hinweise werden dringend erbeten.
Zeugenaufruf nach schwerer Körperverletzung in Demmin

Demmin (ost)
In der Nacht vom Montag, dem 19. Oktober 2026, auf Dienstag ereignete sich gegen 01:30 Uhr in Demmin eine schwere Körperverletzung.
Nach aktuellen Ermittlungen wurde ein 52-jähriger deutscher Angestellter eines Sicherheitsunternehmens während seiner Arbeit zu einer Bankfiliale in der Straße An der Mühle gerufen, nachdem dort ein Alarm ausgelöst worden war. Vor Ort sah er einen Mann, der zusammen mit einer Frau auf einem E-Scooter unterwegs war. Der Sicherheitsangestellte folgte ihnen in Richtung Jarmener Straße und dann weiter zur Clara-Zetkin-Straße.
Als der 52-Jährige den Mann ansprach, soll dieser ihm ohne Vorwarnung ins Gesicht geschlagen haben. Der Sicherheitsangestellte erlitt dabei schwere Verletzungen am Auge und wurde zur ärztlichen Behandlung ins Krankenhaus gebracht. Anschließend flüchteten beide auf dem E-Scooter.
Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts der schweren Körperverletzung.
Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben oder Informationen zum Geschehen und den Beteiligten geben können, werden gebeten, sich zu melden. Insbesondere werden Personen gesucht, die den Streit oder die Flucht auf dem E-Scooter gesehen haben. Auch Hinweise zum Aussehen der Personen sowie Beobachtungen in den Straßen An der Mühle, Jarmener Straße und Clara-Zetkin-Straße sind wichtig für die Ermittlungen. Hinweise können beim Polizeihauptrevier Demmin unter der Telefonnummer 03998 254 224, über das digitale Polizeirevier (www.polizei.mvnet.de) oder bei jeder anderen Polizeidienststelle abgegeben werden.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023
Die Mordraten in Mecklenburg-Vorpommern sind zwischen 2022 und 2023 gesunken. Im Jahr 2022 wurden 39 Fälle registriert, von denen 36 gelöst wurden. Es gab insgesamt 34 Verdächtige, darunter 30 Männer, 4 Frauen und 6 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 sank die Zahl der Mordfälle auf 23, wobei alle Fälle gelöst wurden. Es gab 26 Verdächtige, darunter 23 Männer, 3 Frauen und 5 Nicht-Deutsche. Im Vergleich dazu gab es in Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten registrierten Mordfälle in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 39 | 23 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 36 | 23 |
| Anzahl der Verdächtigen | 34 | 26 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 30 | 23 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 4 | 3 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 6 | 5 |
Quelle: Bundeskriminalamt








