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Zeugenhinweis führt zur Aufdeckung mutmaßlichen Drogenhandels in Rostock

Die Kriminalpolizei ermittelt gegen einen 19-jährigen Rostocker, der am 2. Mai 2025 versuchte, Betäubungsmittel zu verkaufen. Ein Zeuge meldete den Vorfall.

Foto: Depositphotos

Rostock (ost)

Die Polizei in Rostock hat begonnen, einen 19-jährigen Rostocker zu untersuchen, der verdächtigt wird, am Freitagabend, dem 2. Mai 2025, versucht zu haben, Drogen zu verkaufen.

Um 20:15 Uhr erhielt die Polizei einen Tipp von einer Zeugin, die angab, dass sie und ihre Freunde von einem unbekannten Mann im Bereich des Reifergrabens angesprochen wurden. Dabei wurde ihnen der Kauf von Drogen angeboten.

Während der sofort eingeleiteten Maßnahmen konnten Beamte des Kriminalkommissariats Rostock den Verdächtigen in der Nähe der Vorpommernbrücke finden. Bei der folgenden Durchsuchung seiner Person und seiner Wohnadresse wurden verschiedene drogenähnliche Substanzen, eine Feinwaage, Verpackungsmaterial und ein Einhandmesser sichergestellt.

Gegen den 19-jährigen deutschen Mann wurden unter anderem Strafverfahren wegen des Verdachts auf Verstoß gegen das Konsumcannabisgesetz, das Arzneimittelgesetz und das Betäubungsmittelgesetz eingeleitet. Die Ermittlungen dauern an.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023

Die Drogenraten in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 8223 Fälle von Drogenkriminalität registriert, wobei 7758 Fälle gelöst wurden. Im Jahr 2023 sank die Anzahl der registrierten Fälle auf 7972, wobei 7575 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen ging von 6598 im Jahr 2022 auf 6573 im Jahr 2023 zurück. Von den Verdächtigen waren 5556 männlich und 1042 weiblich im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 5585 männliche und 988 weibliche Verdächtige gab. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 713 im Jahr 2022 auf 875 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 8.223 7.972
Anzahl der aufgeklärten Fälle 7.758 7.575
Anzahl der Verdächtigen 6.598 6.573
Anzahl der männlichen Verdächtigen 5.556 5.585
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 1.042 988
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 713 875

Quelle: Bundeskriminalamt

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