Ein 41-jähriger Mann wurde tot im Wasser gefunden. Die Polizei ermittelt die Todesumstände, Hinweise auf Fremdverschulden gibt es bisher nicht.
Zingst: Unglücksfall im Hafenbecken Barth

Barth (ost)
Am 06.03.2026 um etwa 23:25 Uhr informierte ein Augenzeuge über den Notruf der Einsatzleitstelle des Polizeipräsidiums Neubrandenburg, dass er Schreie um Hilfe aus der Gegend des Hafens in 18356 Barth gehört hatte. Er konnte jedoch keine genaue Standortbeschreibung geben. Sofort wurden mehrere Streifenwagen des Polizeireviers Barth und der Wasserschutzpolizeiinspektion Sassnitz zum Einsatzort geschickt. Bei ihrer Ankunft konnte keine Person im Wasser gefunden werden. Allerdings wurde ein Boot mit laufendem Motor im Hafen an einem Steg entdeckt. Nach Ermittlungen stellte sich heraus, dass ein 41-jähriger Deutscher mit seiner Familie auf dem Boot lebt. Zum Zeitpunkt der Hilferufe war er jedoch alleine auf dem Boot. Da der 41-Jährige nicht auf dem Boot gefunden wurde und ein Unfall nicht ausgeschlossen werden konnte, wurden umfangreiche Suchmaßnahmen im Hafenbereich eingeleitet. Die Einsatzkräfte wurden dabei von den Freiwilligen Feuerwehren aus Barth, Zingst und der Berufsfeuerwehr Stralsund mit ihrer Tauchergruppe unterstützt. Gegen 02:15 Uhr wurde die leblose Person des 41-Jährigen von der Tauchergruppe im Wasser entdeckt und geborgen. Ein hinzugezogener Notarzt konnte nur noch den Tod des 41-Jährigen feststellen.
Die Kriminalpolizei hat die Untersuchungen zu den Todesumständen aufgenommen. Es gibt derzeit keine Hinweise auf Fremdverschulden.
Quelle: Presseportal








