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Zinnowitz: Autofahrerin entzieht sich Verkehrskontrolle und leistet Widerstand

Heute Nacht versuchte eine 28-jährige Frau, einer Verkehrskontrolle zu entkommen, erreichte Geschwindigkeiten von 170 km/h und leistete Widerstand gegen die Polizei.

Foto: Depositphotos

Vorpommern-Greifswald (ost)

Gegen 00:15 Uhr in der Nacht vom 07.05.2024 planten Mitarbeiter der PR Wolgast, ein Fahrzeug der Marke Skoda, das sich im Stadtgebiet von Wolgast befand, einer Verkehrskontrolle zu unterziehen. Um ihre Aufmerksamkeit zu erregen, aktivierten sie das elektronische Anhaltesignal „Stopp Polizei“. Die Fahrerin des Fahrzeugs ignorierte dies, beschleunigte und entzog sich der Kontrolle durch das Altstadtgebiet bis zur Insel Usedom. Dort ignorierte sie weiterhin das eingeschaltete Sondersignal, missachtete Verkehrsregeln wie Geschwindigkeitsbegrenzungen, das Rechtsfahrgebot und Überholverbote und fuhr bis nach Zinnowitz. Während der Fahrt erreichte sie teilweise Geschwindigkeiten von 170 km/h.

In der Möwenstraße in Zinnowitz stellte die Fahrerin das Fahrzeug ab und versuchte zu Fuß zu fliehen. Die eingesetzten Beamten konnten dies verhindern. Aufgrund ihres Widerstands musste die 28-jährige Frau gefesselt werden. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 0,5 Promille. Zudem wurden mutmaßliche Betäubungsmittel bei ihr gefunden, was den Verdacht des Fahrens unter Alkohol und/oder berauschenden Mitteln erhärtete. Zur Beweissicherung wurde eine Blutprobe entnommen. Sie äußerte weiterhin ihren Unmut durch Tritte und Schläge gegen die Beamten. Dabei wurde eine Polizistin leicht im Gesicht verletzt.

Aufgrund dieser Situation erwarten die Frau mehrere Anzeigen wegen Gefährdung des Straßenverkehrs, Körperverletzung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte. Darüber hinaus besteht der Verdacht einer Straftat gemäß § 315d StGB, Absatz 1 Nr. 3 – Verbotene Kraftfahrzeugrennen.

Kontakt:

Polizeiinspektion Anklam
Pressestelle
Denise Lemke
Telefon: 03971 251-3041
E-Mail: pressestelle-pi.anklam@polizei.mv-regierung.de
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Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.

Statistiken zur Drogenkriminalität in Mecklenburg-Vorpommern für 2021/2022

Die Drogenraten in Mecklenburg-Vorpommern sind zwischen 2021 und 2022 gesunken. Im Jahr 2021 wurden 8728 Fälle von Drogenkriminalität registriert, während es im Jahr 2022 nur noch 8223 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging ebenfalls von 8304 auf 7758 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 6776 auf 6598, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 5675 auf 5556 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 1101 auf 1042 fiel. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 647 auf 713. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2022 mit 70510 die höchste Anzahl von Drogenfällen in Deutschland.

2021 2022
Anzahl erfasste Fälle 8.728 8.223
Anzahl der aufgeklärten Fälle 8.304 7.758
Anzahl der Verdächtigen 6.776 6.598
Anzahl der männlichen Verdächtigen 5.675 5.556
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 1.101 1.042
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 647 713

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2022

Die Verkehrsunfallstatistik für Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2022 zeigt insgesamt 53.500 Unfälle. Davon endeten 4.913 Unfälle mit Personenschaden, was 9,18% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.233 Fälle aus, was 2,3% der Gesamtzahl ausmacht. 288 Unfälle wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht, was 0,54% entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 87,97% der Gesamtzahl, also 47.066 Unfälle. Die meisten Unfälle ereigneten sich innerorts mit 31.178 Fällen (58,28%), gefolgt von 19.742 Unfällen außerorts (36,9%) und 2.580 Unfällen auf Autobahnen (4,82%). Insgesamt gab es 83 Getötete, 1.266 Schwerverletzte und 4.983 Leichtverletzte.

2022
Verkehrsunfälle insgesamt 53.500
Unfälle mit Personenschaden 4.913
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.233
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 288
Übrige Sachschadensunfälle 47.066
Ortslage – innerorts 31.178
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 19.742
Ortslage – auf Autobahnen 2.580
Getötete 83
Schwerverletzte 1.266
Leichtverletzte 4.983

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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