Die Bundespolizei ermittelt wegen Sachbeschädigung und Diebstahl in der Usedomer Bäderbahn. Ein 42-jähriger Deutscher entzündete einen Stofffetzen, verursachte Rauch und stahl eine Jacke.
Zinnowitz: Polizeieinsatz in Usedomer Bäderbahn

Wolgast/ Pasewalk (ost)
Die Bundespolizei musste gestern um 19:10 Uhr in der Usedomer Bäderbahn einschreiten. Ein 42-jähriger Deutscher zündete in der Bahn zwischen Zinnowitz und Wolgast ein Stück Stoff an und warf es in einen Metallmüllbehälter. Zeugen alarmierten daraufhin die Bundespolizei. Im Zug bildete sich Rauch. Der Zugbegleiter konnte den brennenden Gegenstand löschen. Der Verdächtige stahl dann eine Jacke von einem unbeteiligten Passagier und zog sie an. Der Bestohlene bemerkte den Diebstahl und forderte mehrmals die Rückgabe der Jacke. In der Zwischenzeit war eine Streife der Bundespolizei in Wolgast eingetroffen. Die Jacke konnte erst in Anwesenheit der Streife zurückgegeben werden. Der Verdächtige hatte keinen Fahrschein. Offensichtlich stand er unter Drogeneinfluss und zeigte psychische Auffälligkeiten. Die Überprüfung per Fahndung war negativ, aber der Verdächtige war der Polizei bereits in großem Umfang bekannt. Bei der Kontrolle verhielt er sich äußerst aggressiv. Er zeigte starke Stimmungsschwankungen, wurde schließlich zu Boden gebracht und dort fixiert. Die Fesselung und das Verhalten wurden von einer Bodycam aufgezeichnet. Der betreffende UBB (RB18830) verließ Wolgast mit einer Verspätung von 25 Minuten. Die Höhe des Schadens muss noch ermittelt werden. Aufgrund der psychischen Auffälligkeiten und der damit verbundenen Gefahr für sich und andere wurde ein Notarzt hinzugezogen. Der Verdächtige wurde auf Anweisung des Arztes in die Odebrecht Klinik in Greifswald eingewiesen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2023 zeigt insgesamt 55.641 Unfälle. Davon waren 4.880 Unfälle mit Personenschaden, was 8,77% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.228 Unfälle aus, was 2,21% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 334 Fällen verzeichnet, was 0,6% ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 49.199 Fälle, was 88,42% entspricht. Innerorts gab es 3.500 Unfälle (6,29%), außerorts (ohne Autobahnen) 2.320 Unfälle (4,17%) und auf Autobahnen 437 Unfälle (0,79%). Insgesamt gab es 57 Getötete, 1.105 Schwerverletzte und 5.095 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 55.641 |
| Unfälle mit Personenschaden | 4.880 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 1.228 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 334 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 49.199 |
| Ortslage – innerorts | 3.500 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 2.320 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 437 |
| Getötete | 57 |
| Schwerverletzte | 1.105 |
| Leichtverletzte | 5.095 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








