Mobiles Menü schließen
Startseite Schlagzeilen

Zwei Alkoholfahrten in Schwerin festgestellt

Beamte der Polizeiinspektion Schwerin entdeckten gestern zwei alkoholbedingte Verkehrsverstöße. Die beiden Verantwortlichen wurden dank aufmerksamer Zeugen schnell ermittelt und die Ermittlungen eingeleitet.

Foto: unsplash

Schwerin (ost)

Zwei Fälle von alkoholbedingten Verkehrsdelikten wurden gestern von Beamten der Polizeiinspektion Schwerin festgestellt. Dank aufmerksamer Zeugen konnten die beiden Verantwortlichen schnell identifiziert und entsprechende Ermittlungsverfahren eingeleitet werden.

Am Morgen beobachteten Zeugen gegen 07:20 Uhr einen Fahrer, der beim Wenden in der Wismarschen Straße zwei am Straßenrand geparkte Autos beschädigte. Danach stieg der Mann aus, gab gegenüber Zeugen den Alkoholkonsum zu und ging in ein Mehrfamilienhaus. Die alarmierten Polizeibeamten trafen den 67-jährigen deutschen Fahrer in seiner Wohnung an. Ein vor Ort durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,68 Promille. Der Mann leistete Widerstand gegen die Beamten bei den folgenden polizeilichen Maßnahmen. Sein Führerschein wurde eingezogen und eine Blutprobe angeordnet. Der Mann wird nun wegen Gefährdung des Straßenverkehrs, Fahrerflucht und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte ermittelt.

Am Nachmittag erhielt die Polizei gegen 15 Uhr Hinweise von Zeugen auf einen offensichtlich betrunkenen Mann, der auf einem Supermarkt-Parkplatz in ein Auto stieg und losfuhr. Die gerufenen Beamten konnten den Verdächtigen kurz darauf stoppen. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,86 Promille. Es stellte sich heraus, dass der 56-jährige Deutsche keine gültige Fahrerlaubnis besaß. Auch in diesem Fall wurde eine Blutprobe entnommen und ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2023

Im Jahr 2023 gab es insgesamt 55.641 Verkehrsunfälle in Mecklenburg-Vorpommern. Davon waren 4.880 Unfälle mit Personenschaden, was 8,77% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.228 Fälle aus, was 2,21% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 334 Fällen registriert, was 0,6% aller Unfälle ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 49.199 Fälle, was 88,42% aller Unfälle entspricht. In der Ortslage innerorts ereigneten sich 3.500 Unfälle (6,29%), außerorts (ohne Autobahnen) waren es 2.320 Unfälle (4,17%) und auf Autobahnen 437 Unfälle (0,79%). Insgesamt gab es 57 Getötete, 1.105 Schwerverletzte und 5.095 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 55.641
Unfälle mit Personenschaden 4.880
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.228
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 334
Übrige Sachschadensunfälle 49.199
Ortslage – innerorts 3.500
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 2.320
Ortslage – auf Autobahnen 437
Getötete 57
Schwerverletzte 1.105
Leichtverletzte 5.095

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

nf24