Die Polizei in Güstrow zog einen 61-jährigen Deutschen mit 1,47 Promille und einen 37-jährigen Russen mit 1,32 Promille aus dem Verkehr.
Zwei alkoholisierte Fahrzeugführer in Güstrow gestoppt

Güstrow (ost)
Gestern Abend entdeckten Polizeibeamte des Polizeihauptreviers Güstrow gegen 23 Uhr einen VW Caddy, der während ihrer Streifenfahrt im Stadtgebiet Güstrow aufgrund seines Fahrverhaltens auffiel. Der Fahrer des Fahrzeugs nutzte beispielsweise beim Abbiegen nie den Blinker und bog trotz durchgezogener Linie ab. Schließlich konnte der VW im Ziegeleiweg von der Polizei gestoppt und überprüft werden. Der Fahrer, ein 61-jähriger Deutscher, wurde einem Atemalkoholtest unterzogen, der einen Wert von 1,47 Promille ergab. Danach wurde eine Blutprobe im KNG Klinikum bei dem 61-Jährigen entnommen und sowohl der Führerschein als auch die Fahrzeugschlüssel wurden sichergestellt.
Schon am frühen Dienstagmorgen gegen 00:30 Uhr konnte die Polizei in der Rostocker Chaussee in Güstrow einen 37-jährigen Russen als Fahrer eines Nissan identifizieren, der laut Tests unter dem Einfluss von Alkohol (1,32 Promille) stand. Außerdem gab der 37-Jährige gegenüber der Polizei an, Cannabis und Kokain konsumiert zu haben, wodurch der Verdacht auf rauschmittelbedingte Beeinflussung bestand. Darüber hinaus besaß er keine gültige Fahrerlaubnis.
Beide Männer werden nun von der Kriminalpolizei in Güstrow entsprechend untersucht.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023
Die Drogenraten in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 8223 Fälle erfasst, wovon 7758 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen lag bei 6598, wobei 5556 männliche und 1042 weibliche Verdächtige waren. 713 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 wurden 7972 Fälle gemeldet, von denen 7575 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 6573, darunter 5585 Männer und 988 Frauen. 875 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 8.223 | 7.972 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 7.758 | 7.575 |
| Anzahl der Verdächtigen | 6.598 | 6.573 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 5.556 | 5.585 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 1.042 | 988 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 713 | 875 |
Quelle: Bundeskriminalamt








