Ein 18-jähriger wurde von zwei Jugendlichen angegriffen und zur Herausgabe von Bargeld aufgefordert. Die Tatverdächtigen wurden von der Polizei gestellt und ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.
Zwei Jugendliche stellen Geschädigten nach versuchter räuberischer Erpressung in Neubrandenburg

Neubrandenburg (ost)
Am 22.01.2026 um etwa 10:30 Uhr wurde der 18-jährige deutsche Geschädigte in der Nähe des Busbahnhofs in Neubrandenburg angetroffen. Dort geriet er in ein Gespräch mit zwei Jugendlichen, die er nicht kannte. Als er dann den Bereich verlassen wollte, griffen ihn die beiden Jugendlichen körperlich an. Danach verlangten die beiden Verdächtigen Bargeld und drohten mit weiteren Angriffen, falls die Forderung nicht erfüllt würde. Daraufhin gelang es dem Geschädigten, den Tatort zu verlassen. Gleichzeitig trafen die bereits von einer Zeugin alarmierten Einsatzkräfte des Polizeihauptreviers Neubrandenburg am Tatort ein und konnten die beiden Verdächtigen, einen 14-jährigen und einen 15-jährigen deutschen Jugendlichen, festnehmen. Der Geschädigte wurde bei dem Angriff nicht verletzt, jedoch wurde sein Handy beschädigt. Der Schaden wird auf etwa 100 Euro geschätzt. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden die Jugendlichen in Absprache mit der Staatsanwaltschaft Neubrandenburg entlassen und den Erziehungsberechtigten übergeben. Ein Ermittlungsverfahren wegen versuchter räuberischer Erpressung wurde eingeleitet.
Quelle: Presseportal
Raubstatistiken in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023
Die Räuberieraten in Mecklenburg-Vorpommern stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 540 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 657 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 380 im Jahr 2022 auf 484 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 475 auf 600, wobei die meisten davon männlich waren. Im Jahr 2023 wurden 556 männliche Verdächtige und 44 weibliche Verdächtige verzeichnet. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg ebenfalls von 113 im Jahr 2022 auf 189 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Raubüberfällen in Deutschland mit 12625 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 540 | 657 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 380 | 484 |
| Anzahl der Verdächtigen | 475 | 600 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 436 | 556 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 39 | 44 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 113 | 189 |
Quelle: Bundeskriminalamt








