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Zwei Messer-Vorfälle in Neubrandenburg

Beamte des Reviers rücken zu zwei Vorfällen aus. Opfer schwer verletzt, Motiv unbekannt. Jugendliche bedroht, Tatverdächtiger festgenommen, alkoholisiert.

Foto: Depositphotos

Neubrandenburg (ost)

Zweimal innerhalb kurzer Zeit mussten gestern Abend die Beamten des Reviers Neubrandenburg zu Messer-Vorfällen ausrücken.

Um 18:35 Uhr wurde die Polizei in die Demminer Straße gerufen, nachdem ein Zeuge ein lautes Streitgespräch zwischen zwei Männern beobachtet hatte. Einer der Männer war bereits blutend zu Boden gegangen, während der andere mit dem Fahrrad davonfuhr.

Durch Zeugenaussagen vor Ort erhielten die Polizeikräfte eine genaue Beschreibung des Täters, der Fluchtrichtung und des Fahrrads. Das Fahrrad wurde in der Nähe des Tatorts abgestellt und gefunden. Das 34-jährige libanesische Opfer musste aufgrund von Schnittverletzungen im Oberkörper sofort operiert werden und befindet sich in einem kritischen Zustand.

Die Hinweise verdichteten sich schnell auf einen bestimmten Tatverdächtigen, gegen den noch am selben Abend Durchsuchungen in Absprache mit der Staatsanwaltschaft durchgeführt wurden. Der Verdacht der gefährlichen Körperverletzung hat sich bestätigt. Die Kriminalpolizei ermittelt gegen den 28-jährigen Tunesier.

Etwa um 18:00 Uhr kam es in der Neubrandenburger Oststadt – im Bereich des Juri-Gagarin-Rings – zu einem Vorfall, bei dem vier deutsche jugendliche Mädchen von einem Jugendlichen mit einem Messer bedroht und verfolgt worden sein sollen. Die Beamten konnten den Tatverdächtigen in der Umgebung des Tatorts finden. Der jugendliche Deutsche war stark alkoholisiert. Die Hintergründe und mögliche Mittäter werden derzeit von den Ermittlern der Kripo Neubrandenburg untersucht. Die Mädchen blieben unverletzt.

Kontakt:

Claudia Berndt
Polizeiinspektion Neubrandenburg
Pressestelle Polizeiinspektion Neubrandenburg
Telefon: 0395/5582-5003
E-Mail: pressestelle-pi.neubrandenburg@polizei.mv-regierung.de
http://www.polizei.mvnet.de
Instagram: www.instagram.com/polizei.mv.mse
Twitter: https://twitter.com/Polizei_MSE

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Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Mecklenburg-Vorpommern für 2021/2022

Die Mordraten in Mecklenburg-Vorpommern stiegen zwischen 2021 und 2022 signifikant an. Im Jahr 2021 wurden 19 Fälle registriert, wobei alle 19 Fälle aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 21 Verdächtige, darunter 18 Männer, 3 Frauen und 5 nicht-deutsche Verdächtige. Im Jahr 2022 stieg die Anzahl der registrierten Fälle auf 39, wobei 36 Fälle aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 34 Verdächtige, darunter 30 Männer, 4 Frauen und 6 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich dazu hatte die Region Bayern im Jahr 2022 die höchste Anzahl an aufgezeichneten Mordfällen in Deutschland mit 403 Fällen.

2021 2022
Anzahl erfasste Fälle 19 39
Anzahl der aufgeklärten Fälle 19 36
Anzahl der Verdächtigen 21 34
Anzahl der männlichen Verdächtigen 18 30
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 3 4
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 5 6

Quelle: Bundeskriminalamt

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