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Zwei schwere Motorradunfälle bei Kühlungsborn

Am Sonntag ereigneten sich zwei Verkehrsunfälle, bei denen zwei Motorradfahrer schwer verletzt wurden. Ein 20-Jähriger wurde von einem Auto erfasst, ein 61-Jähriger verlor die Kontrolle über sein Motorrad.

Foto: Depositphotos

Kühlungsborn (ost)

Am Sonntag, den 06.09.2026, gab es kurz hintereinander zwei Verkehrsunfälle in der Nähe von Kühlungsborn, bei denen zwei Motorradfahrer schwer verletzt wurden.

Um 17:35 Uhr fuhr eine 27-jährige Fahrerin eines Audi auf der L 12 von Wittenbeck kommend in Richtung Kühlungsborn. Nach bisherigen Informationen wollte sie links in eine Grundstückseinfahrt abbiegen und übersah dabei einen entgegenkommenden 20-jährigen Motorradfahrer. Es kam zu einer Kollision zwischen dem Auto und der Kawasaki, bei der der 20-Jährige stürzte und schwer verletzt wurde. Rettungswagen und Notarzt wurden gerufen und brachten den Motorradfahrer in ein Krankenhaus in Rostock. Die 27-jährige Autofahrerin blieb unverletzt. Beide Fahrzeuge waren nach dem Unfall nicht mehr fahrbereit. Der entstandene Schaden wird auf etwa 35.000 Euro geschätzt. Auf Anweisung der Staatsanwaltschaft wurde ein Sachverständiger zur Klärung des Unfallhergangs hinzugezogen.

Nur knapp eine Stunde später, gegen 18:35 Uhr, ereignete sich auf der L 11 bei Kühlungsborn ein weiterer schwerer Motorradunfall. Ein 61-jähriger Motorradfahrer war von Kühlungsborn in Richtung Jennewitz unterwegs. In einer Linkskurve verlor er nach bisherigen Informationen die Kontrolle über seine Yamaha, streifte die Leitplanke und stürzte. Der 61-Jährige erlitt schwere Verletzungen und wurde zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus in Rostock gebracht. Der entstandene Schaden wird auf knapp 3.000 Euro geschätzt.

Die Untersuchungen zu den jeweiligen Unfallursachen dauern an.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2023 zeigt insgesamt 55.641 Unfälle. Davon sind 4.880 Unfälle mit Personenschaden, was 8,77% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machen 1.228 Fälle aus, was 2,21% ausmacht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 334 Fällen registriert, was 0,6% entspricht. Die übrigen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 49.199 Fälle, was 88,42% ausmacht. Innerorts gab es 3.500 Unfälle (6,29%), außerorts (ohne Autobahnen) 2.320 Unfälle (4,17%) und auf Autobahnen 437 Unfälle (0,79%). Insgesamt gab es 57 Getötete, 1.105 Schwerverletzte und 5.095 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 55.641
Unfälle mit Personenschaden 4.880
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.228
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 334
Übrige Sachschadensunfälle 49.199
Ortslage – innerorts 3.500
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 2.320
Ortslage – auf Autobahnen 437
Getötete 57
Schwerverletzte 1.105
Leichtverletzte 5.095

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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