Am Samstagvormittag ereigneten sich zwei Unfälle auf der BAB 20 bei Wismar. Bei einem Auffahrunfall wurden Personen leicht verletzt, während ein weiterer Unfall zu Stau führte.
Zwei Unfälle auf der BAB 20 bei Wismar

Wismar (ost)
Am Samstagmorgen ereigneten sich zwischen 11:15 Uhr und 11:50 Uhr zwei Unfälle auf der BAB 20 in der Nähe von Wismar. Um 11:15 Uhr fuhren ein 53-jähriger Mercedes-Fahrer, ein 34-jähriger Fiat-Fahrer und ein 35-jähriger Hyundai-Fahrer in Richtung Lübeck auf der BAB 20. Kurz nach dem Wismarer Kreuz kam es in einem Baustellenbereich zu einem Auffahrunfall. Der 53-jährige Mercedes-Fahrer fuhr vermutlich aufgrund von Unachtsamkeit auf den vor ihm fahrenden Fiat auf und schob diesen dann gegen den Hyundai. Bei dem Unfall wurde die 27-jährige Beifahrerin im Hyundai leicht verletzt. Die 27-Jährige wurde zur weiteren Untersuchung ins Wismarer Hanseklinikum gebracht. Nach einer kurzen Vollsperrung wurde der Verkehr an der Unfallstelle über den Standstreifen geleitet. Eine Spezialfirma wurde zur Reinigung der stark verschmutzten Fahrbahn durch auslaufende Betriebsstoffe eingesetzt. Diese Maßnahmen waren um 13:20 Uhr abgeschlossen. Der Sachschaden des Unfalls wird auf 30.000 Euro geschätzt.
Aufgrund des ersten Unfalls kam es zu Verkehrsbehinderungen. Eine 72-jährige Skoda-Fahrerin fuhr aus unbekannter Ursache um 11:50 Uhr auf ein am Stauende stehendes Wohnmobil mit eingeschaltetem Warnlicht auf. Der Skoda war danach nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Die 72-Jährige blieb unverletzt. Der entstandene Sachschaden wird auf 8.000 Euro geschätzt.
André Falke, Erster Polizeihauptkommissar, Leitender Polizeibeamter
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2023 zeigt insgesamt 55.641 Unfälle. Davon sind 4.880 Unfälle mit Personenschaden, was 8,77% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machen 1.228 Fälle aus, was 2,21% entspricht. Es gab 334 Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel, was 0,6% aller Unfälle ausmacht. Die meisten Unfälle (88,42%) sind übrige Sachschadensunfälle mit 49.199 Fällen. Innerorts gab es 3.500 Unfälle (6,29%), außerorts (ohne Autobahnen) 2.320 Unfälle (4,17%) und auf Autobahnen 437 Unfälle (0,79%). Insgesamt gab es 57 Getötete, 1.105 Schwerverletzte und 5.095 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 55.641 |
| Unfälle mit Personenschaden | 4.880 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 1.228 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 334 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 49.199 |
| Ortslage – innerorts | 3.500 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 2.320 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 437 |
| Getötete | 57 |
| Schwerverletzte | 1.105 |
| Leichtverletzte | 5.095 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








