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Zwei Verkehrsunfälle im Landkreis Rostock

Am gestrigen Tag gab es zwei Verkehrsunfälle im Landkreis Rostock, bei denen zwei Personen schwer verletzt wurden.

Foto: Depositphotos

Linstow/Kühlungsborn (ost)

Gestern ereigneten sich im Landkreis Rostock zwei Verkehrsunfälle, bei denen zwei Verkehrsteilnehmer verletzt wurden.

Auf der L 204 an der Zufahrt zum Van der Valk Resort Linstow wurde ein 40-jähriger VW-Fahrer gegen 13:00 Uhr schwer verletzt. Nach ersten Informationen fuhr der Mann hinter einem 67-jährigen Opel-Fahrer aus Krakow am See, als dieser plötzlich ein Wendemanöver einleitete. Der 40-Jährige konnte nicht rechtzeitig reagieren und kollidierte mit dem vorausfahrenden Opel. Der 67-jährige Fahrer und seine Beifahrerin blieben unverletzt. Der VW-Fahrer erlitt schwere, aber nicht lebensbedrohliche Verletzungen und wurde mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 40.000 Euro geschätzt.

Nur einige Minuten später, um 13:25 Uhr, ereignete sich in Kühlungsborn ein weiterer Verkehrsunfall. Ein 77-jähriger Radfahrer wollte in der Schloßstraße die Gleise der Mecklenburgischen Bäderbahn Molli überqueren. Dabei stürzte der Mann mit seinem Fahrrad und zog sich schwere Kopf- und Armverletzungen zu. Er wurde zur weiteren medizinischen Behandlung ins Krankenhaus gebracht. An der Querungsstelle wird durch entsprechende Beschilderung auf die Pflicht hingewiesen, vom Fahrrad abzusteigen und es zu schieben. Am Fahrrad entstand ein Sachschaden von etwa 100 Euro.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2023 zeigt insgesamt 55.641 Unfälle. Davon endeten 4.880 Unfälle mit Personenschaden, was 8,77% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.228 Fälle aus, was 2,21% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel waren mit 334 Fällen oder 0,6% vertreten. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 49.199 Fälle oder 88,42%. Innerorts gab es 3.500 Unfälle (6,29%), außerorts (ohne Autobahnen) 2.320 Unfälle (4,17%) und auf Autobahnen 437 Unfälle (0,79%). Insgesamt gab es 57 Getötete, 1.105 Schwerverletzte und 5.095 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 55.641
Unfälle mit Personenschaden 4.880
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.228
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 334
Übrige Sachschadensunfälle 49.199
Ortslage – innerorts 3.500
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 2.320
Ortslage – auf Autobahnen 437
Getötete 57
Schwerverletzte 1.105
Leichtverletzte 5.095

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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