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Zwei Wildunfälle bei Ludwigslust

In Ludwigslust kam es zu zwei Wildunfällen, bei denen eine Person verletzt wurde. Ein Polizeifahrzeug war nach einem Zusammenstoß nicht mehr fahrbereit.

Foto: unsplash

Wöbbelin / Kummer (ost)

In der Nacht von Donnerstag auf Freitag gab es bei Ludwigslust zwei Verkehrsunfälle mit Wildschweinen. Dabei wurde eine Person leicht verletzt. Ein Polizeiwagen war nach einer Kollision mit einem Wildschwein nicht mehr einsatzbereit.

Um 01:00 Uhr kollidierte ein Polizeiwagen der Ludwigsluster Polizei auf der L071 zwischen Wöbbelin und Neustadt-Glewe mit einem Wildschwein. Der 39-jährige Polizeibeamte versuchte, den Zusammenstoß durch eine Notbremsung zu vermeiden, was ihm jedoch nicht gelang. Das Tier wurde verletzt und musste von den Beamten mit der Dienstwaffe erlöst werden. Der VW Passat war nach dem Unfall nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Der entstandene Schaden wird auf etwa 5.000 Euro geschätzt. Die beiden Polizisten blieben unverletzt.

Um 04:45 Uhr ereignete sich ein weiterer Unfall mit Wildbeteiligung auf der B5 in der Nähe von Kummer. Dort kollidierte ein 32-jähriger Audi A3-Fahrer ebenfalls mit einem Wildschwein. Der 32-Jährige wurde leicht verletzt. Das Wildschwein verstarb am Unfallort. Am Fahrzeug entstand erheblicher Schaden, der auf etwa 20.000 Euro geschätzt wird.

In beiden Fällen dokumentierte die Polizei die Unfälle und sicherte die Unfallstellen bis zur Bergung der Fahrzeuge oder dem Eintreffen der Abschleppdienste ab.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Mecklenburg-Vorpommern insgesamt 55.641 Verkehrsunfälle. Davon waren 4.880 Unfälle mit Personenschaden, was 8,77% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.228 Fälle aus, was 2,21% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 334 Fällen verzeichnet, was 0,6% entspricht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 49.199 Fälle, was 88,42% ausmacht. Innerorts ereigneten sich 3.500 Unfälle (6,29%), außerorts (ohne Autobahnen) 2.320 Unfälle (4,17%) und auf Autobahnen 437 Unfälle (0,79%). Insgesamt gab es 57 Getötete, 1.105 Schwerverletzte und 5.095 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 55.641
Unfälle mit Personenschaden 4.880
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.228
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 334
Übrige Sachschadensunfälle 49.199
Ortslage – innerorts 3.500
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 2.320
Ortslage – auf Autobahnen 437
Getötete 57
Schwerverletzte 1.105
Leichtverletzte 5.095

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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