In Bremen soll eine Mutter ihre neunjährige Tochter mit einem Messer bedroht haben. Das Mädchen flüchtete auf den Balkon und sprang aus dem ersten Stock – ein Nachbar fing sie auf und verhinderte schwere Verletzungen. Die Polizei nahm die 38-Jährige fest, sie wurde in eine Klinik eingewiesen.
Messerangriff in Bremen: Mädchen (9) springt von Balkon – Nachbar rettet das Kind

In Bremen-Burglesum kam es am Mittwochnachmittag zu einem erschütternden Zwischenfall: Eine 38-jährige Frau soll ihre neunjährige Tochter in der gemeinsamen Wohnung mit einem Messer bedroht und verletzt haben. Die Polizei wurde alarmiert, nachdem das Mädchen aus Angst auf den Balkon floh und sich schließlich aus dem ersten Obergeschoss abseilte – doch ein Nachbar reagierte schnell und konnte Schlimmeres verhindern.
Flucht vor der Mutter: Sprung vom Balkon
Kurz nach 16:40 Uhr am Mittwoch eskalierte die Lage in einer Wohnung in Bremen-Burglesum. Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei bedrohte die Frau ihre Tochter mit einem Messer. In Panik suchte das Kind Zuflucht auf dem Balkon im ersten Stock und ließ sich aus Angst hinunterfallen.
Mutiger Nachbar verhindert schwere Verletzungen
Ein 62-jähriger Nachbar beobachtete die dramatische Situation und reagierte geistesgegenwärtig: Er fing das Kind auf, bevor es den harten Fall zum Boden vollziehen konnte. Dadurch konnte er schwerere Verletzungen verhindern. Die Neunjährige erlitt lediglich leichte Verletzungen, wurde medizinisch ambulant versorgt und anschließend dem Vater übergeben.
Mutter widerstandslos festgenommen
Die alarmierten Polizeikräfte trafen wenig später am Einsatzort ein. Die 38-jährige Mutter wurde widerstandslos festgenommen. Nach Angaben der Polizei besteht der Verdacht auf eine akute psychische Erkrankung, weshalb die Frau sofort in einem Krankenhaus zwangsweise untergebracht wurde, um dort medizinisch und psychiatrisch betreut zu werden.
Ermittlungen laufen
Die Hintergründe, die zu der Eskalation in der Wohnung geführt haben, sind derzeit noch unklar. Die Ermittlungen der Polizei Bremen dauern an, um den genauen Tathergang und mögliche Auslöser des Angriffs zu klären.
Der Vorfall zeigt einmal mehr, wie wichtig schnelle Hilfe von Zeugen sein kann und wirft zugleich Fragen zur Betreuung und Unterstützung psychisch erkrankter Menschen auf.








