Mobiles Menü schließen
Startseite Schlagzeilen

21-Jähriger in Garbsen durch Messerstiche schwer verletzt

Ein 41-Jähriger griff den 21-Jährigen mit einem Messer an. Der Tatverdächtige wurde festgenommen, die Ermittlungen dauern an.

Foto: Depositphotos

Hannover (ost)

Während eines gewalttätigen Vorfalls in Garbsen wurde am Samstag, 21.02.2026, ein 21-Jähriger schwer verletzt. Ein 41-jähriger Mann griff ihn mit einem Messer an einer Stadtbahnhaltestelle während eines Streits an. Augenzeugen konnten den Angreifer von dem 21-Jährigen trennen und hielten ihn fest, bis die Polizei eintraf. Der Verdächtige wurde verhaftet. Die Polizei hat Ermittlungen wegen versuchten Totschlags eingeleitet.

Nach den bisherigen Erkenntnissen des Zentralen Kriminaldienstes der Polizei Hannover gerieten am Samstagabend gegen 21:10 Uhr ein 21-Jähriger und ein 41-Jähriger in der Sandstraße in Höhe der Stadtbahnendhaltestelle in Garbsen in Streit. Der Auslöser war wahrscheinlich eine körperliche Auseinandersetzung, die zuvor von der Polizei dokumentiert worden war. Am Abend trafen sich die beiden Männer erneut an einem Kiosk. Nach einem kurzen verbalen Streit zog der 41-Jährige ein Messer und attackierte den 21-Jährigen.

Ein Zeuge, der den Streit bemerkte, eilte dem 21-Jährigen zu Hilfe und sorgte dafür, dass der Angreifer von ihm abließ. Der 41-Jährige flüchtete in ein nahegelegenes Lokal und wurde dort von weiteren Zeugen festgehalten, bis die Polizei eintraf. Die Beamten nahmen den Mann fest und brachten ihn in Gewahrsam.

Der 21-Jährige erlitt möglicherweise lebensbedrohliche Verletzungen. Ein Rettungswagen brachte ihn in ein Krankenhaus, wo er sich mittlerweile in stabilem Zustand befindet.

Die Staatsanwaltschaft Hannover betrachtete den Vorfall als versuchtes Tötungsdelikt. Die Ermittlungen dauern an. /ram

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Niedersachsen für 2022/2023

Die Mordraten in Niedersachsen zwischen 2022 und 2023 zeigen einen Rückgang von 278 auf 236 Fälle. Im Jahr 2022 wurden 258 Fälle gelöst, während im Jahr 2023 225 Fälle aufgeklärt wurden. Die Anzahl der Verdächtigen ging von 380 auf 315 zurück, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 329 auf 269 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 51 auf 46 sank. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen verringerte sich von 152 auf 127. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 278 236
Anzahl der aufgeklärten Fälle 258 225
Anzahl der Verdächtigen 380 315
Anzahl der männlichen Verdächtigen 329 269
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 51 46
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 152 127

Quelle: Bundeskriminalamt

nf24