Mobiles Menü schließen
Startseite Schlagzeilen

A30 / A31: Polizei zieht Bilanz nach Ferienverkehrskontrolle

Die Polizeiinspektion Emsland/Grafschaft Bentheim führte eine Schwerpunktkontrolle auf den Autobahnen A30 und A31 durch. Es wurden zahlreiche Verstöße bei 28 überprüften Fahrzeugen festgestellt.

Foto: unsplash

A30 / A31 (ost)

Am Samstag führte die Polizeiinspektion Emsland/Grafschaft Bentheim ihre geplante Schwerpunktkontrolle des Ferienreiseverkehrs auf den Autobahnen A30 und A31 durch. Der Fokus lag auf Wohnmobilen, Wohnwagen-Gespannen, Reisebussen und anderen Fahrzeugen des Urlaubsverkehrs.

Die Autobahnpolizei und die Verkehrsüberwachungsgruppe richteten am Rastplatz Bergler Feld Ost an der A31 bei Emsbüren eine stationäre Kontrollstelle ein. Besonderes Augenmerk lag auf der Ladungssicherung, den zulässigen Gesamtgewichten und der Verkehrssicherheit der Fahrzeuge. Bei Reisebussen wurden auch die Lenk- und Ruhezeiten, das Fahrpersonal und der technische Zustand überprüft.

Während der Kontrollen wurden insgesamt 28 Fahrzeuge überprüft, darunter neun Wohnmobile, 14 Wohnwagen-Gespanne, zwei Pkw-Anhänger-Gespanne, zwei Reisebusse und ein Schwertransport. Die Einsatzkräfte stellten sieben Überladungen, zwei Verstöße gegen die Ladungssicherung und einen technischen Mangel fest. Die meisten Probleme konnten vor Ort behoben werden.

Besonders schwerwiegend waren die Feststellungen bei einem Reisebus. Die Auswertung des digitalen Fahrtenschreibers ergab erhebliche Verstöße gegen die Sozialvorschriften im Straßenverkehr. Es wurde eine Arbeitszeit von 16 Stunden und 40 Minuten sowie eine Lenkzeit von 15 Stunden und 52 Minuten festgestellt – maximal zehn Stunden Lenkzeit wären erlaubt gewesen. Entsprechende Maßnahmen wurden eingeleitet.

Zusätzlich kontrollierten die Einsatzkräfte einen Schwertransport, bei dem erhebliche Mängel festgestellt wurden. Das Fahrzeug war um mehr als 30 Prozent überladen, es fehlte die vorgeschriebene Tachoprüfung und die zulässigen Fahrzeugmaße wurden überschritten. Der Schwertransport wurde stillgelegt. Neben den eingeleiteten Ordnungswidrigkeitenverfahren wird eine Vermögensabschöpfung geprüft.

Die Polizei betrachtet die Kontrollaktion als wichtigen Beitrag zur Verkehrssicherheit. Gerade in der Ferienzeit tragen solche Kontrollen dazu bei, erhebliche Sicherheitsrisiken frühzeitig zu erkennen und Gefahren für alle Verkehrsteilnehmer zu reduzieren.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Niedersachsen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Niedersachsen insgesamt 211.737 Verkehrsunfälle. Davon waren 32.471 Unfälle mit Personenschaden, was 15,34% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 2,02% der Gesamtunfälle aus, was 4.271 Unfällen entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1.665 Fällen gemeldet, was 0,79% aller Unfälle ausmacht. Die meisten Unfälle, nämlich 81,86%, waren übrige Sachschadensunfälle. Von den Verkehrsunfällen ereigneten sich 11,39% innerorts, 6,61% außerorts (ohne Autobahnen) und 1,73% auf Autobahnen. Insgesamt gab es 423 Getötete, 5.122 Schwerverletzte und 36.247 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 211.737
Unfälle mit Personenschaden 32.471
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 4.271
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.665
Übrige Sachschadensunfälle 173.330
Ortslage – innerorts 24.125
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 13.995
Ortslage – auf Autobahnen 3.672
Getötete 423
Schwerverletzte 5.122
Leichtverletzte 36.247

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

nf24