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A30 / A31: Sicherheitskontrollen an A30 und A31

Die Polizei kontrolliert Wohnmobile und Reisebusse, um die Verkehrssicherheit während der Urlaubsreisezeit zu gewährleisten.

Foto: unsplash

A30 / A31 (ost)

Auch in diesem Jahr führen Polizeibeamte der Autobahnpolizei und der Verkehrsüberwachungsgruppe Kontrollen im Urlaubsreiseverkehr auf den Autobahnen A30 und A31 durch. Am Samstag, den 18.07.2026, wird eine Schwerpunktkontrolle stattfinden.

Die Einsatzkräfte konzentrieren sich besonders auf Wohnmobile, Wohnwagen-Gespanne und Reisebusse.

Durch den anhaltenden Camping-Boom in den letzten Jahren hat die Anzahl der Wohnmobile und Wohnanhänger auf den Straßen deutlich zugenommen. Bei den Kontrollen wurden in der Vergangenheit Verstöße gegen das Fahrerlaubnisrecht, technische Mängel, Überladungen und unzureichende Ladungssicherung festgestellt. Zudem fehlt vielen Campern noch die Erfahrung im Umgang mit ihren Fahrzeugen und Gespannen.

Bei Reisebussen überprüfen die Einsatzkräfte vor allem die Einhaltung der Lenk- und Ruhezeiten, den technischen Zustand der Fahrzeuge und die erforderlichen Genehmigungen.

Die Polizeiinspektion Emsland/Grafschaft Bentheim bittet um Verständnis für die geplanten Kontrollen. Diese sollen nicht den Urlaubsverkehr aufhalten, sondern zur Verkehrssicherheit beitragen. Gerade in der reiseintensiven Ferienzeit sind solche Kontrollen wichtig, um Unfälle zu vermeiden und die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer zu erhöhen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Niedersachsen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Niedersachsen insgesamt 211.737 Verkehrsunfälle. Davon waren 32.471 Unfälle mit Personenschaden, was 15,34% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 4.271 Fälle aus, was 2,02% aller Unfälle entspricht. 1.665 Unfälle, also 0,79%, wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht. Die meisten Unfälle, nämlich 173.330, waren Übrige Sachschadensunfälle, was 81,86% aller Unfälle ausmacht. Von den Unfällen ereigneten sich 24.125 innerorts (11,39%), 13.995 außerorts (6,61%) und 3.672 auf Autobahnen (1,73%). Insgesamt gab es 423 Getötete, 5.122 Schwerverletzte und 36.247 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 211.737
Unfälle mit Personenschaden 32.471
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 4.271
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.665
Übrige Sachschadensunfälle 173.330
Ortslage – innerorts 24.125
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 13.995
Ortslage – auf Autobahnen 3.672
Getötete 423
Schwerverletzte 5.122
Leichtverletzte 36.247

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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