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Adendorf: Brand in Zweifamilienhaus, Mann stirbt bei tragischem Unglücksfall

Zweifamilienhaus brennt aus, Bewohner können Gebäude verlassen – Ermittlungen zu Todesumständen und Brandursache dauern an

Foto: Unsplash

Lüneburg (ost)

Landkreis Lüneburg – Adendorf

Ein Mann stirbt bei einem Wohnhausbrand, der als „tragischer Unglücksfall“ bezeichnet wird. Ein Zweifamilienhaus brennt komplett aus, aber die Bewohner können das Gebäude rechtzeitig verlassen. Es entsteht ein Sachschaden von über 200.000 Euro, während die Untersuchungen zu den Todesumständen und der Brandursache noch andauern.

In den frühen Morgenstunden des 05.12.25 ereignete sich ein tragischer Brand in einem Zweifamilienhaus, bei dem ein Mann ums Leben kam. Nach den aktuellen Ermittlungen brach das Feuer in der Nacht im Wohngebäude im Jahnweg aus. Ein Passant entdeckte den Brand gegen 04:55 Uhr und alarmierte sofort die Rettungskräfte.

Vor dem Eintreffen von Polizei und Feuerwehr gelang es den drei Bewohnern des Zweifamilienhauses, das Gebäude zu verlassen, vermutlich auch dank der Hilfe des Passanten. Eine 81-jährige Bewohnerin und ihr 53-jähriger Sohn erlitten Rauchvergiftungen bzw. leichte Verbrennungen und wurden in Krankenhäuser in Lüneburg und Hamburg gebracht.

Während der Rettungsarbeiten stürzte der Passant wahrscheinlich durch das Dach eines Wintergartens. Kurz darauf stand auch der Wintergarten in Flammen, sodass jede weitere Hilfe zu spät kam. Die Einsatzkräfte konnten den Mann nur noch tot aus dem Wintergarten bergen.

Sowohl das Wohnhaus als auch der Wintergarten wurden vollständig zerstört. Die Feuerwehrkräfte waren bis in die späten Vormittagsstunden mit Löscharbeiten beschäftigt, was zur Vollsperrung der Bundesstraße 209 führte.

Während der ersten Maßnahmen und Löscharbeiten musste auch ein benachbartes Wohnhaus evakuiert werden. Die Polizei schätzt den Sachschaden derzeit auf über 200.000 Euro.

Die Untersuchungen zu den Todesumständen, der Identität des Mannes, den Umständen des Unglücksfalls und der Brandursache sind noch nicht abgeschlossen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Niedersachsen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Niedersachsen insgesamt 211.737 Verkehrsunfälle. Davon waren 32.471 Unfälle mit Personenschaden, was 15,34% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 4.271 Fälle aus, was 2,02% aller Unfälle entspricht. 1.665 Unfälle, also 0,79%, ereigneten sich unter dem Einfluss berauschender Mittel. Die meisten Unfälle, nämlich 81,86%, waren Übrige Sachschadensunfälle. Innerorts ereigneten sich 24.125 Unfälle (11,39%), außerorts (ohne Autobahnen) 13.995 Unfälle (6,61%) und auf Autobahnen 3.672 Unfälle (1,73%). Insgesamt gab es 423 Getötete, 5.122 Schwerverletzte und 36.247 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 211.737
Unfälle mit Personenschaden 32.471
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 4.271
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.665
Übrige Sachschadensunfälle 173.330
Ortslage – innerorts 24.125
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 13.995
Ortslage – auf Autobahnen 3.672
Getötete 423
Schwerverletzte 5.122
Leichtverletzte 36.247

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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