In Schneverdingen wurden 10 Cannabispflanzen in einem Schuppen gefunden. Der 43-Jährige erwartet Ordnungswidrigkeiten- und Strafverfahren.
Ahlden: Cannabispflanzen beschlagnahmt
Heidekreis (ost)
29.07.2025 / Polizei findet Cannabispflanzen
Schneverdingen: Um etwa 23:00 Uhr am Dienstagabend wurde eine Ruhestörung in der Breslauer Straße gemeldet. Die Polizei identifizierte den 43-jährigen Verursacher in seiner Wohnung und wies ihn zur Ruhe. Aufgrund des Verdachts auf übermäßigen Anbau von Cannabispflanzen ordnete die Staatsanwaltschaft eine Durchsuchung an. Dabei entdeckten die Beamten zehn Cannabispflanzen in einem Schuppen des 43-Jährigen. Gemäß dem Gesetz über den Umgang mit Konsumcannabis (KCanG) dürfen Personen ab 18 Jahren höchstens drei Cannabispflanzen für den Eigenkonsum anbauen. Eine Überschreitung dieser Menge ist strafbar. Daher wurden die Pflanzen beschlagnahmt. Während der Durchsuchung beleidigte der 43-Jährige außerdem einen Polizeibeamten. Erwartet werden nun Ordnungswidrigkeiten- und Strafverfahren.
29.07.2025 / Motorradfahrer verletzt sich bei Alleinunfall
Soltau: Am Dienstagmittag wollte ein 63-Jähriger an der Anschlussstelle Soltau-Ost auf die A 7 auffahren, verunfallte dabei und zog sich schwere Verletzungen zu. Aufgrund der regennassen Straße geriet er gegen 12:20 Uhr alleinbeteiligt ins Schleudern und stürzte. Der 63-Jährige wurde in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht.
25.-29.07.2025 / Einbrüche in Wohnhäuser
Ahlden/Gilten: Zwischen Freitag und Dienstag gelangten Unbekannte in ein Haus in der Markstraße in Ahlden. Während die Bewohner abwesend waren, stahlen sie verschiedene Wertgegenstände. Im gleichen Zeitraum brachen Unbekannte auch in ein Wohnhaus im Höremer Weg in Gilten ein, indem sie gewaltsam eindrangen. Anschließend durchsuchten sie die Räumlichkeiten. Hinweise zu verdächtigen Personen/Fahrzeugen nimmt die Polizei in Hodenhagen unter 05164-802550 und die Polizei in Schwarmstedt unter 05071-800350 entgegen.
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Niedersachsen für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Niedersachsen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 6510 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 7646 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging jedoch von 1570 im Jahr 2022 auf 1517 im Jahr 2023 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen verringerte sich ebenfalls von 1299 auf 1244. Unter den Verdächtigen waren 1115 Männer und 184 Frauen im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 1068 Männer und 176 Frauen waren. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen sank von 509 im Jahr 2022 auf 434 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Einbrüchen in Deutschland mit 27061 Fällen.
2022 | 2023 | |
---|---|---|
Anzahl erfasste Fälle | 6.510 | 7.646 |
Anzahl der aufgeklärten Fälle | 1.570 | 1.517 |
Anzahl der Verdächtigen | 1.299 | 1.244 |
Anzahl der männlichen Verdächtigen | 1.115 | 1.068 |
Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 184 | 176 |
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 509 | 434 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zur Drogenkriminalität in Niedersachsen für 2022/2023
Die Drogenraten in Niedersachsen zwischen 2022 und 2023 zeigen eine leichte Veränderung. Im Jahr 2022 wurden insgesamt 35.970 Fälle von Drogenkriminalität registriert, wovon 33.839 Fälle gelöst werden konnten. Die Anzahl der Verdächtigen lag bei 30.300, wobei 26.376 männliche und 3.924 weibliche Verdächtige waren. 7.947 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle auf 36.058, wobei 33.800 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen verringerte sich auf 29.653, wobei 25.755 männliche und 3.898 weibliche Verdächtige waren. 8.584 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Drogenfällen in Deutschland mit 73.917 Fällen.
2022 | 2023 | |
---|---|---|
Anzahl erfasste Fälle | 35.970 | 36.058 |
Anzahl der aufgeklärten Fälle | 33.839 | 33.800 |
Anzahl der Verdächtigen | 30.300 | 29.653 |
Anzahl der männlichen Verdächtigen | 26.376 | 25.755 |
Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 3.924 | 3.898 |
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 7.947 | 8.584 |
Quelle: Bundeskriminalamt