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Ahlem-Badenstedt-Davenstedt: Polizei sucht Zeugen nach versuchtem Tankstellenüberfall in Badenstedt

Zwei unbekannte Täter versuchten eine Tankstelle zu überfallen, scheiterten jedoch am geschlossenen Nachtschalter. Polizei bittet um Hinweise.

Foto: Depositphotos

Hannover (ost)

Am Abend des Dienstags, 06.01.2026, haben zwei bisher unbekannte Täter versucht, eine Tankstelle im Stadtteil Badenstedt in Hannover zu überfallen. Da der Nachtschalter bereits aktiv war, konnten die Männer nicht ins Gebäude gelangen und flohen ohne Beute. Die Polizei sucht nach Zeugen des Vorfalls.

Nach den bisherigen Erkenntnissen des Zentralen Kriminaldienstes der Polizei Hannover begaben sich die beiden Unbekannten gegen 19:00 Uhr zu einer Tankstelle in der Badenstedter Straße und versuchten, durch den Haupteingang in den Verkaufsraum zu gelangen. Einer der Männer führte dabei ein Messer. Die 28-jährige Angestellte hatte zu diesem Zeitpunkt jedoch bereits die Eingangstür geschlossen und den Nachtschalter aktiviert. Als die Täter feststellten, dass sie den Verkaufsraum nicht betreten konnten, verließen sie das Tankstellengelände in unbekannte Richtung. Die 28-Jährige blieb unverletzt.

Der erste Täter ist dunkelhäutig und ca. 1,60 Meter groß. Er trug eine weiße Jacke mit dunkler Kapuze.

Der Komplize ist etwa 1,65 Meter groß und trug eine dunkle Winterjacke.

Die Polizei hat ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des versuchten schweren Raubes eingeleitet. Zeugen, die Informationen zum Vorfall, zu den beschriebenen Personen oder zur Fluchtrichtung der Täter haben, werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst der Polizei Hannover unter der Telefonnummer 0511 109-5555 zu melden. /trim, nash

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Niedersachsen für 2022/2023

Die Mordraten in Niedersachsen zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 278 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 236 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging ebenfalls von 258 auf 225 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 380 auf 315. Von den Verdächtigen waren 329 männlich, 51 weiblich und 152 nicht-deutsch. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 278 236
Anzahl der aufgeklärten Fälle 258 225
Anzahl der Verdächtigen 380 315
Anzahl der männlichen Verdächtigen 329 269
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 51 46
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 152 127

Quelle: Bundeskriminalamt

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