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Altwarmbüchen: Raubtaten in Isernhagen

Zwei Seniorinnen wurden Opfer von Raubtaten, eine 84-Jährige lebensgefährlich verletzt. Polizei sucht Zeugen für Zusammenhang der Taten.

Foto: Depositphotos

Hannover (ost)

Zwei ältere Damen wurden am Montag, den 17.08.2026, in ihren Häusern in Isernhagen und Altwarmbüchen Opfer von Raubüberfällen. Eine 84-jährige Frau wurde bei einem der Überfälle lebensgefährlich verletzt. Die Ermittlungen wurden vom Zentralen Kriminaldienst Hannover übernommen, der einen möglichen Zusammenhang zwischen den beiden Vorfällen prüft.

Nach den bisherigen Erkenntnissen des Zentralen Kriminaldienstes ereignete sich der erste Vorfall zwischen 10:50 Uhr und 11:00 Uhr in einem Haus in der Straße “Auf der Heide” in Isernhagen. Eine 86-jährige Bewohnerin traf dort auf einen unbekannten Mann, der sie körperlich angriff. Die Seniorin erlitt leichte Verletzungen. Der Täter flüchtete daraufhin ohne Beute mit einem Fahrrad.

Zwischen 09:45 Uhr und 14:00 Uhr fand ein weiterer Raubüberfall in einem Haus in der Potsdamer Straße in Altwarmbüchen statt. Eine 84-jährige Bewohnerin wurde lebensgefährlich verletzt. Der Täter durchsuchte das Haus und stahl wertvollen Schmuck. Gegen 14:00 Uhr wurde die Seniorin von ihrem Ehemann entdeckt und ins Krankenhaus gebracht.

Vor dem Vorfall wurde in der Nähe des Hauses ein unbekannter Mann mit Kappe und Fahrrad gesehen. Ob es sich dabei um den Täter handelt, wird derzeit ermittelt. Die Polizei leitete unmittelbar nach Bekanntwerden der Vorfälle Fahndungs- und Ermittlungsmaßnahmen ein, die bisher jedoch nicht zur Identifizierung eines Verdächtigen führten.

Personen, die am Montag zwischen 09:45 Uhr und 14:00 Uhr in den Straßen “Auf der Heide” in Isernhagen und Potsdamer Straße in Altwarmbüchen verdächtige Personen oder Fahrzeuge bemerkt haben, werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden. Insbesondere Beobachtungen zu einem Mann mit Fahrrad sind von Interesse. Hinweise nimmt der Kriminaldauerdienst Hannover unter der Telefonnummer 0511 109-5555 entgegen. /dok, pol

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Niedersachsen für 2022/2023

Die Mordraten in Niedersachsen zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 278 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur 236 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle sank ebenfalls von 258 auf 225. Die Anzahl der Verdächtigen ging von 380 auf 315 zurück, wobei die meisten Verdächtigen männlich waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 278 236
Anzahl der aufgeklärten Fälle 258 225
Anzahl der Verdächtigen 380 315
Anzahl der männlichen Verdächtigen 329 269
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 51 46
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 152 127

Quelle: Bundeskriminalamt

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