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Angriff mit Pfefferspray in Ricklingen

Ein 51-Jähriger wurde in einer Unterführung mit Pfefferspray attackiert. Die Polizei sucht dringend nach Zeugen.

Foto: Depositphotos

Hannover (ost)

Am Mittwoch, den 18.02.2026, wurde ein 51-jähriger Mann in einer Unterführung zur Bundesstraße (B) 3 in Hannover-Ricklingen von einer bisher unbekannten Person mit Pfefferspray angegriffen. Der Mann erlitt leichte Verletzungen. Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung und bittet um Hinweise.

Nach den bisherigen Erkenntnissen des Polizeikommissariats Hannover-Ricklingen befand sich der 51-jährige Hannoveraner gegen 21:00 Uhr in der nördlichen Unterführung des Mühlenholzwegs der B 3/Frankfurter Allee. Plötzlich verspürte er ein Brennen in den Augen und sah eine davonrennende Person. Weder die Richtung, in die sie floh, noch ihr Aussehen konnte er beschreiben.

Der 51-Jährige begab sich daraufhin zum Polizeikommissariat Hannover-Ricklingen. Ein Polizeibeamter half ihm, seine Augen auszuspülen, und nahm den Vorfall auf. Die Polizei geht davon aus, dass der Mann aus bisher unbekannten Gründen mit Pfefferspray oder ähnlichen Reizstoffen angegriffen wurde.

Im Bereich des Tatorts konnte weder ein Verdächtiger noch Hinweise auf diesen gefunden werden. Aus diesem Grund wendet sich die Polizei nun an die Öffentlichkeit und bittet um Hinweise zu dem Angriff oder dem Täter/der Täterin.

Zeugen, die sich zur Tatzeit in der Nähe der Unterführung aufgehalten haben oder Informationen zum Geschehen haben, werden gebeten, sich beim Polizeikommissariat Hannover-Ricklingen unter der Telefonnummer 0511 109-3015 zu melden. /ms, pol

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Niedersachsen für 2022/2023

Die Mordraten in Niedersachsen zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 278 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 236 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle sank ebenfalls von 258 auf 225. Die Anzahl der Verdächtigen ging von 380 auf 315 zurück, wobei die meisten Verdächtigen männlich waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten Mordfälle in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 278 236
Anzahl der aufgeklärten Fälle 258 225
Anzahl der Verdächtigen 380 315
Anzahl der männlichen Verdächtigen 329 269
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 51 46
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 152 127

Quelle: Bundeskriminalamt

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