Die Polizei untersucht Schockanrufe auf Russisch in Osnabrück und Ankum, bei denen Seniorinnen hohe Geldbeträge übergeben haben.
Ankum: Seniorinnen übergeben hohe Bargeldsummen

Osnabrück (ost)
Seit Dienstag sind zwei weitere Schockanrufe in Osnabrück und Ankum bei der Polizei eingegangen, bei denen die Opfer in russischer Sprache kontaktiert wurden.
In Osnabrück wurde das 86-jährige Opfer gegen 13.30 Uhr telefonisch kontaktiert. Eine weibliche Stimme informierte sie in russischer Sprache darüber, dass ihr Enkel in einen Verkehrsunfall verwickelt sei. Dabei wurde die Tochter der Seniorin schwer verletzt und benötigte dringend eine Operation, für die Bargeld erforderlich war. Die verwirrte 86-Jährige ließ kurz darauf einen jungen Mann (mit weißem Hemd) in ihre Wohnung (Am Ziegeleiplatz) und übergab ihm einen mittleren fünfstelligen Euro-Betrag. Eine detaillierte Beschreibung des Abholers liegt nicht vor.
In Ankum wurde eine 89-jährige Seniorin am Dienstag gegen 21.30 Uhr angerufen. Ein Mann gab sich als ihr Schwager aus und berichtete von einem Verkehrsunfall, bei dem eine Frau schwer verletzt wurde. Um die Behandlung fortzusetzen, wurde Bargeld benötigt. Später meldete sich eine Frau, die vorgab, eine Mitarbeiterin des Krankenhauses zu sein. Gegen 23 Uhr erschien ein junger Mann mit weißem Hemd und schwarzer Hose an der Wohnadresse der Seniorin (Dr. Terhalle-Straße), um das Bargeld abzuholen. Die 89-Jährige übergab ihm einen mittleren fünfstelligen Euro-Betrag.
Wer hat verdächtige Personen oder Fahrzeuge zu den genannten Zeiten und Orten beobachtet? Wer kann Hinweise zur Aufklärung der Vorfälle geben? Zeugen werden gebeten, sich unter Telefon 0541/327-3303 oder -2115 bei der Polizei zu melden.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Niedersachsen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Niedersachsen insgesamt 211.737 Verkehrsunfälle. Davon waren 32.471 Unfälle mit Personenschaden, was 15,34% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 4.271 Fälle aus, was 2,02% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1.665 Fällen registriert, was 0,79% aller Unfälle ausmacht. Übrige Sachschadensunfälle beliefen sich auf 173.330 Fälle, was 81,86% aller Unfälle entspricht. Innerorts gab es 24.125 Unfälle (11,39%), außerorts (ohne Autobahnen) 13.995 Unfälle (6,61%) und auf Autobahnen 3.672 Unfälle (1,73%). Insgesamt gab es 423 Getötete, 5.122 Schwerverletzte und 36.247 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 211.737 |
| Unfälle mit Personenschaden | 32.471 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 4.271 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.665 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 173.330 |
| Ortslage – innerorts | 24.125 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 13.995 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.672 |
| Getötete | 423 |
| Schwerverletzte | 5.122 |
| Leichtverletzte | 36.247 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








