Ein 20-jähriger Fahrradfahrer fuhr als Falschfahrer auf der A 38 in Richtung Leipzig, Polizei bittet um Hinweise.
Arenshausen: Polizei sucht weitere gefährdete Verkehrsteilnehmende

Göttingen (ost)
Autobahn 38 zwischen den Anschlussstellen Arenshausen und Friedland, in Richtung Leipzig Samstag, 18. April 2026, um etwa 07.15 Uhr
FRIEDLAND/RUSTENFELDE (ab) – Ein junger Mann aus der Umgebung von Hamburg war am Samstagmorgen (18.04.26) auf der A 38 zwischen den Anschlussstellen Arenshausen (Landkreis Eichsfeld) und Friedland (Landkreis Göttingen) als Geisterfahrer mit einem Fahrrad unterwegs.
Der Mann fuhr entgegen der vorgeschriebenen Fahrtrichtung auf der Fahrbahn Richtung Leipzig (in Richtung Göttingen) und benutzte dabei zeitweise den linken Fahrstreifen. Mehrere Autofahrer bemerkten den Radfahrer und riefen über den Notruf die Polizei. Die Autobahnpolizei Göttingen bittet weitere bislang unbekannte Autofahrer, die durch sein Verhalten gefährdet wurden oder ausweichen mussten, sich zu melden.
Ersten Berichten zufolge war der Radfahrer gegen 07.15 Uhr im Bereich des Heidkopftunnels auf der Ostfahrbahn unterwegs und zeigte eine unsichere Fahrweise. Die Tunnelüberwachung entschied daraufhin, den Tunnel sofort zu sperren.
Nachdem er den Tunnel verlassen hatte, fuhr der Mann über eine Rettungszufahrt von der Autobahn ab. Polizisten trafen ihn kurz darauf im Bereich Niedergandern an und kontrollierten ihn dort. Warum der Mann mit dem Fahrrad auf die Autobahn gefahren ist, ist derzeit noch unklar. Allerdings ergaben sich im Zuge weiterer Maßnahmen Hinweise auf einen psychischen Ausnahmezustand. Aufgrund seines auffälligen Zustandes wurde er später ärztlich untersucht und in eine Fachklinik gebracht.
Ob es neben den bisher bekannten Fällen zu weiteren konkreten Gefährdungen gekommen ist, wird derzeit ermittelt. Insbesondere werden noch Videoaufzeichnungen überprüft.
Daher werden insbesondere Autofahrer gesucht, die den Radfahrer auf der A 38 gesehen haben und durch sein Verhalten bremsen, ausweichen oder plötzlich lenken mussten oder sonstige Informationen zum Vorfall geben können.
Hinweise nimmt die Autobahnpolizei Göttingen unter der Telefonnummer (0551) 491-6515 entgegen.
Die Ermittlungen dauern an.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Niedersachsen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Niedersachsen insgesamt 211.737 Verkehrsunfälle. Davon waren 32.471 Unfälle mit Personenschaden, was 15,34% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 4.271 Fälle aus, was 2,02% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1.665 Fällen registriert, was 0,79% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 173.330 Fälle, was 81,86% aller Unfälle entspricht. Innerorts gab es 24.125 Unfälle (11,39%), außerorts (ohne Autobahnen) 13.995 Unfälle (6,61%) und auf Autobahnen 3.672 Unfälle (1,73%). Insgesamt gab es 423 Getötete, 5.122 Schwerverletzte und 36.247 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 211.737 |
| Unfälle mit Personenschaden | 32.471 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 4.271 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.665 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 173.330 |
| Ortslage – innerorts | 24.125 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 13.995 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.672 |
| Getötete | 423 |
| Schwerverletzte | 5.122 |
| Leichtverletzte | 36.247 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








