Nach einem Einbruch in ein Telekommunikationsgeschäft flüchteten die Täter in einem brennenden Auto, das später auf der Bundesstraße 494 entdeckt wurde.
Asel: Fluchtfahrzeug in Brand gesetzt

Hildesheim (ost)
HILDESHEIM – (jpm) In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch, dem 07.01.2026, ereignete sich gegen 02:30 Uhr ein Einbruch in ein Telekommunikationsgeschäft in der Herbert-Quandt-Straße. Die Täter flohen anschließend in einem Fahrzeug, das kurz darauf brennend auf der Bundesstraße 494 entdeckt wurde. Die Täter sind bisher unauffindbar.
Nach bisherigen Erkenntnissen gelangten die Einbrecher durch gewaltsames Öffnen der Eingangstür in das betroffene Geschäft und stahlen mehrere Mobiltelefone. Bei der Tat lösten sie einen Alarm aus, der von einer Sicherheitsfirma an die Polizei gemeldet wurde. Kurz darauf waren die ersten Streifenwagen am Tatort. Die Täter waren zu diesem Zeitpunkt bereits verschwunden. Erste Ermittlungen deuteten auf einen kleinen, vermutlich weißen Lieferwagen mit ausländischen Kennzeichen hin, mit dem sie geflohen sein könnten.
Nur wenige Minuten später meldete ein Autofahrer ein brennendes Fahrzeug auf der Bundesstraße 494 zwischen der Ausfahrt Drispenstedt und dem Ort Asel. Als die Polizei eintraf, stand das Fahrzeug bereits in Flammen und wurde anschließend von der Feuerwehr gelöscht. Es stellte sich heraus, dass es sich um das Fluchtfahrzeug handelte. Die Täter setzten ihre Flucht mutmaßlich mit einem anderen Fahrzeug fort.
Personen, die relevante Informationen zum Einbruch oder zum Brand des Fahrzeugs haben, werden gebeten, sich unter der Nummer 05121/939-115 bei der Polizei Hildesheim zu melden.
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Niedersachsen für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Niedersachsen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 6510 Fälle registriert, wobei 1570 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 1299, wovon 1115 männlich und 184 weiblich waren. 509 Verdächtige waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle auf 7646, wobei jedoch weniger Fälle gelöst wurden (1517). Die Anzahl der Verdächtigen sank auf 1244, wobei 1068 männlich und 176 weiblich waren. 434 Verdächtige waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Einbruchsfällen in Deutschland mit 27061 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 6.510 | 7.646 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 1.570 | 1.517 |
| Anzahl der Verdächtigen | 1.299 | 1.244 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 1.115 | 1.068 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 184 | 176 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 509 | 434 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Niedersachsen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Niedersachsen insgesamt 211.737 Verkehrsunfälle. Davon waren 32.471 Unfälle mit Personenschaden, was 15,34% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 4.271 Fälle aus, was 2,02% der Gesamtzahl entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1.665 Fällen gemeldet, was 0,79% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 173.330 Fälle, was 81,86% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 24.125 Unfälle (11,39%), außerorts (ohne Autobahnen) 13.995 Unfälle (6,61%) und auf Autobahnen 3.672 Unfälle (1,73%). Insgesamt gab es 423 Getötete, 5.122 Schwerverletzte und 36.247 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 211.737 |
| Unfälle mit Personenschaden | 32.471 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 4.271 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.665 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 173.330 |
| Ortslage – innerorts | 24.125 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 13.995 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.672 |
| Getötete | 423 |
| Schwerverletzte | 5.122 |
| Leichtverletzte | 36.247 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








