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Aurich: Einbruch in Sonderpostenmarkt

Unbekannte brachen gewaltsam in Kaufhaus ein. Zeugen werden gebeten, verdächtige Personen zu melden.

Foto: Depositphotos

Landkreis Aurich (ost)

Kriminalität in Aurich

Einbruch in Sonderpostenmarkt

Ein Sonderpostenmarkt in Aurich wurde am Wochenende von Unbekannten heimgesucht. Zwischen Samstag, 18 Uhr, und Sonntag, 15.40 Uhr, drangen die Täter gewaltsam in ein Kaufhaus in der Esenser Straße ein. Ob etwas gestohlen wurde, wird derzeit ermittelt. Zeugen, die verdächtige Personen in der Gegend gesehen haben, werden gebeten, sich unter 04941 606215 zu melden.

Verkehrsunfall in Aurich

Zusammenstoß mit Polizeiwagen

Am Sonntag ereignete sich in Aurich ein Verkehrsunfall mit einem Streifenwagen. Gegen 14.30 Uhr hielt ein Streifenwagen mit zwei Polizeibeamten an der Ampel an der Kreuzung der B72, um geradeaus in den Lehmdobbenweg zu fahren. Als die Ampel für die Rechtsabbieger Grün zeigte, fuhr auch der Beamte im Streifenwagen los und überquerte die Kreuzung. Der Streifenwagen kollidierte auf der Bundesstraße mit einem 66-jährigen VW-Fahrer. Der Aufprall drückte den Streifenwagen gegen einen Laternenmast. Der VW-Fahrer und seine 67-jährige Beifahrerin wurden leicht verletzt. Die Beamten erlitten ebenfalls leichte Verletzungen, konnten aber ihren Dienst fortsetzen. An beiden Fahrzeugen entstand Totalschaden.

Betrunkenes Autofahren in Aurich

Ein betrunkener Autofahrer wurde am Sonntag in Aurich von der Polizei gestoppt. Gegen 21.10 Uhr wurde der 49-jährige Fahrer auf der Leerer Landstraße angehalten und kontrolliert. Bei ihm wurde ein Atemalkoholwert von über 2,9 Promille festgestellt. Dem Mann wurde die Weiterfahrt untersagt und eine Blutprobe entnommen. Er erwartet nun ein Strafverfahren.

Unfallflucht in Aurich

Ein Unfallflucht ereignete sich am Wochenende auf dem Parkplatz des Auricher Kinos. Zwischen Samstag, 22.15 Uhr, und Sonntag, 0.40 Uhr, wurde ein grauer VW Sharan von einem unbekannten Autofahrer touchiert. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf etwa 1.000 Euro. Der Verursacher flüchtete vom Unfallort und ist bisher nicht bekannt. Hinweise nimmt die Polizei unter 04941 606215 entgegen.

Quelle: Presseportal

Einbruchstatistiken in Niedersachsen für 2022/2023

Die Einbruchsraten in Niedersachsen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 6510 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 7646 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging jedoch von 1570 auf 1517 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen sank ebenfalls von 1299 auf 1244. Davon waren 1115 männlich, 184 weiblich und 509 nicht-deutsch. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Einbrüchen in Deutschland mit 27061 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 6.510 7.646
Anzahl der aufgeklärten Fälle 1.570 1.517
Anzahl der Verdächtigen 1.299 1.244
Anzahl der männlichen Verdächtigen 1.115 1.068
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 184 176
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 509 434

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Niedersachsen für 2023

Im Jahr 2023 gab es insgesamt 211.737 Verkehrsunfälle in Niedersachsen. Davon waren 32.471 Unfälle mit Personenschaden, was 15,34% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 2,02% der Gesamtunfälle aus, was 4.271 Unfällen entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel waren mit 0,79% aller Unfälle eher selten und betrugen 1.665. Die meisten Unfälle waren Übrige Sachschadensunfälle mit 173.330 Fällen, was 81,86% entspricht. Innerorts gab es 24.125 Unfälle (11,39%), außerorts (ohne Autobahnen) 13.995 Unfälle (6,61%) und auf Autobahnen 3.672 Unfälle (1,73%). Insgesamt gab es 423 Getötete, 5.122 Schwerverletzte und 36.247 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 211.737
Unfälle mit Personenschaden 32.471
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 4.271
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.665
Übrige Sachschadensunfälle 173.330
Ortslage – innerorts 24.125
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 13.995
Ortslage – auf Autobahnen 3.672
Getötete 423
Schwerverletzte 5.122
Leichtverletzte 36.247

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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