Das 49. Auricher Stadtfest verlief friedlich mit 45.000 Besuchern. Polizei war präsent, Vorfälle blieben überschaubar. Einsatzkonzept bewährt sich.
Aurich: Friedlicher Verlauf des 49. Stadtfestes

Landkreis Aurich (ost)
Kriminalität in Aurich
Friedlicher Ablauf des 49. Stadtfestes
Das 49. Stadtfest in Aurich verlief aus polizeilicher Sicht ruhig und ohne größere Zwischenfälle. Etwa 45.000 Menschen besuchten die Innenstadt von Freitag bis Sonntag bei sommerlichem Wetter und feierten in fröhlicher Atmosphäre. Die Polizei Aurich war während der gesamten Veranstaltung präsent und stand den Besuchern als Ansprechpartner zur Verfügung. Das bewährte Einsatzkonzept, das in den Vorjahren erfolgreich war, wurde auch in diesem Jahr in Zusammenarbeit mit der Stadt und dem Landkreis Aurich umgesetzt und von der Bevölkerung positiv aufgenommen. Während des Stadtfestes galt in der Innenstadt ein Waffenverbot sowie ein Verbot von Cannabiskonsum. Die entsprechenden Anordnungen des Landkreises und der Stadt trugen aus polizeilicher Sicht ebenfalls zu einem sicheren Ablauf der Veranstaltung bei. Trotz der großen Besucherzahl blieb die Anzahl der polizeilich relevanten Vorfälle überschaubar. Gelegentlich mussten die Einsatzkräfte wegen Körperverletzungen und Beleidigungen eingreifen. Am Samstagabend wurde eine Brille bei einem räuberischen Diebstahl gestohlen, am Sonntagmorgen leistete ein Radfahrer Widerstand gegen die Polizei. Bei keinem der bekannt gewordenen Delikte wurden Waffen oder gefährliche Gegenstände eingesetzt. Insgesamt herrschte an allen Veranstaltungstagen eine friedliche und fröhliche Stimmung. Die Zusammenarbeit zwischen Polizei, Feuerwehr, Technischem Hilfswerk, Deutschem Roten Kreuz, Sicherheitsdienst, Stadt und Landkreis Aurich verlief koordiniert, zuverlässig und trug wesentlich zur Sicherheit der Veranstaltung bei.
Verkehrsunfall in Aurich
Vorfahrt nicht beachtet
Am Sonntagmorgen ereignete sich in Aurich ein Verkehrsunfall. Ein 81-jähriger Opel-Fahrer war gegen 10.30 Uhr auf der Oldersumer Straße unterwegs und wollte nach rechts in die Julianenburger Straße abbiegen. Dabei übersah er einen 26-jährigen Radfahrer, der zu diesem Zeitpunkt den dortigen Überweg überquerte. Es kam zu einer Kollision, bei der der Radfahrer stürzte und sich leicht verletzte.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Niedersachsen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Niedersachsen insgesamt 211.737 Verkehrsunfälle. Davon waren 32.471 Unfälle mit Personenschaden, was 15,34% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 4.271 Fälle aus, was 2,02% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1.665 Fällen registriert, was 0,79% aller Unfälle entspricht. Die meisten Unfälle, nämlich 173.330, waren Übrige Sachschadensunfälle, was 81,86% aller Unfälle ausmacht. Bezogen auf die Ortslage ereigneten sich 24.125 Unfälle innerorts (11,39%), 13.995 außerorts (6,61%) und 3.672 auf Autobahnen (1,73%). Insgesamt gab es 423 Getötete, 5.122 Schwerverletzte und 36.247 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 211.737 |
| Unfälle mit Personenschaden | 32.471 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 4.271 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.665 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 173.330 |
| Ortslage – innerorts | 24.125 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 13.995 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.672 |
| Getötete | 423 |
| Schwerverletzte | 5.122 |
| Leichtverletzte | 36.247 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








