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Aurich: Kontrolle von E-Scootern im Schul-Umfeld

Die Polizei in Aurich führte eine Schwerpunktkontrolle von E-Scootern im Umfeld von Schulen durch. Dabei wurden 28 Verstöße festgestellt.

Foto: unsplash

Stadtgebiet Aurich (ost)

Verkehrskontrolle

Aurich – Fokuskontrolle von E-Scootern in der Nähe von Schulen

Am Montag führte die Polizei in Aurich eine Schwerpunktkontrolle von E-Scootern und anderen Elektrokleinstfahrzeugen im Umfeld von Schulen durch. Dabei wurden hauptsächlich Schüler überprüft, die mit E-Scootern unterwegs waren. Insgesamt wurden von den eingesetzten Polizeibeamten 28 Verstöße festgestellt. Während der Fahrt mit einem E-Scooter benutzten drei Jugendliche ihr Mobiltelefon. In sieben Fällen fuhren jeweils zwei Jugendliche zusammen auf einem E-Scooter. Auch hier wurden entsprechende Verstöße festgestellt, da die gemeinsame Nutzung eines E-Scooters nicht erlaubt ist. Darüber hinaus gab es zwei Verstöße in Bezug auf das Versicherungskennzeichen. In sieben Fällen wurde offensichtlich die Software der E-Scooter manipuliert. Dadurch erreichten die Fahrzeuge eine höhere Geschwindigkeit und wurden rechtlich als Kraftfahrzeuge eingestuft. Da die Jugendlichen nicht über die erforderliche Fahrerlaubnis verfügten, wurden entsprechende Strafverfahren wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis eingeleitet. Außerdem wurden neun Verstöße gegen das Pflichtversicherungsgesetz festgestellt. Die Polizei leitete die entsprechenden Straf- und Ordnungswidrigkeitenverfahren ein. Die Erziehungsberechtigten der minderjährigen Betroffenen wurden über die festgestellten Verstöße informiert und gegebenenfalls hinzugezogen. Auch zukünftig wird die Polizei E-Scooter und Elektrokleinstfahrzeuge in der Stadt und in der Nähe von Schulen im Auge behalten und entsprechende Kontrollen durchführen. Diese können sowohl angekündigt als auch unangekündigt erfolgen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Niedersachsen für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Niedersachsen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 211.737 Unfälle. Davon entfallen 32.471 Unfälle auf Personenschäden, was 15,34% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machen 2,02% der Gesamtunfälle aus, was 4.271 Unfällen entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel betragen 1.665 Fälle, was 0,79% aller Unfälle ausmacht. Der Großteil der Unfälle, nämlich 81,86%, sind übrige Sachschadensunfälle, die 173.330 Fälle umfassen. Innerorts ereigneten sich 24.125 Unfälle (11,39%), außerorts (ohne Autobahnen) 13.995 Unfälle (6,61%) und auf Autobahnen 3.672 Unfälle (1,73%). Insgesamt gab es 423 Getötete, 5.122 Schwerverletzte und 36.247 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 211.737
Unfälle mit Personenschaden 32.471
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 4.271
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.665
Übrige Sachschadensunfälle 173.330
Ortslage – innerorts 24.125
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 13.995
Ortslage – auf Autobahnen 3.672
Getötete 423
Schwerverletzte 5.122
Leichtverletzte 36.247

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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