Zwei Tatverdächtige in Untersuchungshaft. Polizei meldet Ermittlungserfolg nach Angriff und Diebstahl am 14. März in Aurich.
Aurich: Räuberischer Diebstahl am Pferdemarkt

Landkreis Aurich (ost)
Gemeinsame Bekanntmachung der Staatsanwaltschaft Aurich und des Polizeipräsidiums Aurich/Wittmund
Nach einem gewaltsamen Diebstahl auf dem Pferdemarkt: Zwei Verdächtige in Untersuchungshaft
Nach einem gewaltsamen Diebstahl am vorletzten Wochenende auf dem Auricher Pferdemarkt gibt die Polizei einen Ermittlungserfolg bekannt. Zwei Verdächtige wurden festgenommen.
Die Verdächtigen sind ein 23-jähriger und ein 24-jähriger Auricher. Ihnen wird vorgeworfen, am Samstag, den 14. März, in der Innenstadt gemeinsam mit zwei weiteren Tätern einen 21-jährigen Mann körperlich angegriffen, zu Boden geschlagen und mehrmals getreten zu haben. Anschließend soll die vierköpfige Gruppe die Bauchtasche des Opfers gestohlen haben. Die Ermittlungen gegen die beiden Komplizen dauern derzeit noch an.
In der vergangenen Woche wurden aufgrund der vorliegenden Beweise von der Staatsanwaltschaft Aurich zwei Durchsuchungsbeschlüsse und Haftbefehle beantragt und vom Amtsgericht Aurich erlassen. Beamte des Polizeipräsidiums Aurich/Wittmund nahmen die beiden 23 und 24 Jahre alten Verdächtigen am Freitag in Aurich fest. Bei den Durchsuchungsmaßnahmen wurde zudem umfangreiches Beweismaterial gefunden und sichergestellt. Die Auswertung ist noch im Gange.
Das Amtsgericht Aurich ordnete auf Antrag der Staatsanwaltschaft Aurich die Untersuchungshaft für die Beschuldigten an. Die Männer wurden in eine Justizvollzugsanstalt gebracht.
Die polizeilichen Ermittlungen, auch zu möglichen Verbindungen zu weiteren Raubüberfällen, werden fortgesetzt.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Niedersachsen für 2022/2023
Die Mordraten in Niedersachsen zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 278 Fälle registriert, wovon 258 aufgeklärt wurden. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 380, darunter 329 Männer, 51 Frauen und 152 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 gab es 236 gemeldete Fälle, von denen 225 aufgeklärt wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 315, davon 269 Männer, 46 Frauen und 127 Nicht-Deutsche. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 mit 470 Fällen die meisten Mordfälle in Deutschland.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 278 | 236 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 258 | 225 |
| Anzahl der Verdächtigen | 380 | 315 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 329 | 269 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 51 | 46 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 152 | 127 |
Quelle: Bundeskriminalamt








