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Aurich: Tötungsdelikt in Wittmund

Die Polizei ermittelt wegen eines versuchten Tötungsdelikts in Wittmund. Ein 20-Jähriger griff einen Mann mit einer Stichwaffe an, lebensbedrohlich verletzt.

Foto: Depositphotos

Aurich/Wittmund (ost)

Vorfall mit versuchter Tötung in Wittmund

Die Polizeiinspektion Aurich / Wittmund und die Staatsanwaltschaft Aurich ermitteln wegen des Verdachts eines versuchten Tötungsdelikts in Wittmund. Vor einer Spielothek in der Auricher Straße kam es in der Nacht zum Sonntag gegen 1.45 Uhr zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen einem 20-jährigen und einem 17-jährigen Mann mit zwei anderen Personen. Laut aktuellen Informationen griff der 20-Jährige im weiteren Verlauf einen der Männer mit einem Messer an, wodurch der 41-Jährige lebensbedrohlich verletzt wurde. Der 46-jährige Mann wurde bei dem Vorfall leicht verletzt. Die verletzten Personen wurden zunächst vom Notarzt behandelt und ins Krankenhaus gebracht. Die mutmaßlichen Täter flüchteten zunächst zu Fuß vom Tatort.

Die Ermittlungen wurden von Beamten des Zentralen Kriminaldienstes und des Polizeikommissariats Wittmund noch in derselben Nacht aufgenommen, und am Tatort wurden Spuren gesichert. Die Freiwillige Feuerwehr Wittmund unterstützte die Ermittlungsarbeiten durch Beleuchtung.

Die ersten Untersuchungen führten zu einem 20-jährigen Mann aus Wittmund. Der Hauptverdächtige wurde von der Polizei in den frühen Morgenstunden vorläufig festgenommen. Einige Stunden später konnte auch der zweite Beschuldigte, der an seinem Wohnsitz angetroffen wurde, ermittelt werden.

Der Gesundheitszustand des schwer verletzten Mannes hat sich mittlerweile stabilisiert.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Aurich wurde der 20-jährige Verdächtige am Montag dem Haftrichter am Amtsgericht Wittmund vorgeführt. Es wurde Haftbefehl erlassen und der Jugendliche inhaftiert.

Der 17-jährige Verdächtige wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen am Sonntag wieder freigelassen.

Die polizeilichen Ermittlungen sind noch im Gange.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Niedersachsen für 2022/2023

Die Mordraten in Niedersachsen zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 278 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 236 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging ebenfalls von 258 auf 225 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 380 auf 315. Davon waren 329 männlich, 51 weiblich und 152 nicht-deutsch. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Morden in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 278 236
Anzahl der aufgeklärten Fälle 258 225
Anzahl der Verdächtigen 380 315
Anzahl der männlichen Verdächtigen 329 269
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 51 46
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 152 127

Quelle: Bundeskriminalamt

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