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Auseinandersetzung in Stade: Großeinsatz von Polizei und Rettungsdienst

Am Freitagabend gab es eine gewaltsame Auseinandersetzung vor einer Schule. Mehrere Verletzte, darunter auch Schwerverletzte, mussten ins Krankenhaus gebracht werden.

Foto: unsplash

Stade (ost)

Am Abend vor gestern gingen gegen 21:55 Uhr mehrere Anrufe über einen Vorfall vor der BBS 3 in der Glückstädter Straße beim Polizeinotruf ein. Zwei Gruppen von insgesamt 40-50 Personen sollen dort mit Messern und Schlagstöcken aufeinander losgehen. Kurz darauf wurde gemeldet, dass zwei Fahrzeuge mit mehreren Insassen geflohen sind.

Die Polizei reagierte sofort und startete einen Großeinsatz. Insgesamt wurden 16 Streifenwagen aus Stade und den umliegenden Landkreisen sowie 30 Polizisten der Bereitschaftspolizei aus Lüneburg alarmiert.

Vor der BBS trafen die stark bewaffneten Polizeikräfte auf mehrere Personen, einige davon mit blutverschmierter Kleidung. Ein weiteres Fahrzeug wurde gestoppt, als es den Parkplatz der BBS verlassen wollte. Die Insassen wiesen auf weitere Verletzte hinter der Sporthalle hin, wo die Polizei weitere verletzte Personen, einige davon blutverschmiert, fand.

Aufgrund von Berichten über schussähnliche Geräusche richtete die Polizei einen sicheren Bereich vor Ort ein und die Rettungsleitstelle löste einen MANV-Fall aus. Sechs Rettungswagen, zwei Notarzteinsatzfahrzeuge und der Organisatorische Leiter Rettungsdienst wurden alarmiert, um die Verletzten zu versorgen und in umliegende Krankenhäuser zu bringen.

Die Polizei durchsuchte den Bereich und das Gebäude nach weiteren Verletzten und möglichen Tätern, die sich versteckt hielten. Es wurden keine weiteren Personen gefunden, nur Schlaggegenstände. Keine Messer, Waffen oder Patronenhülsen wurden entdeckt.

Kurz nach dem Vorfall suchten einige Beteiligte eigenständig die Krankenhäuser in Stade und Buxtehude auf. Zur Verhinderung weiterer Auseinandersetzungen wurden mehrere Streifenwagen an den Krankenhäusern postiert.

Die Polizei identifizierte einen vorangegangenen Streit in der Sporthalle als Auslöser. Dort gerieten die Gruppen während eines Fußballtrainings verbal aneinander. Ein Beteiligter setzte Pfefferspray ein, woraufhin sich die Situation nach draußen verlagerte und zu körperlichen Angriffen führte.

Mindestens sechs Personen wurden dabei teils schwer verletzt. Die Beteiligten sind Männer im Alter von 20 bis 36 Jahren, alle wohnhaft in Stade.

Quelle: Presseportal

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