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Autobahn (A) 2: Rad löst sich von Pkw und prallt in Windschutzscheibe

Mitfahrerin schwer verletzt, Rettungsmaßnahmen und Sperrung der Autobahn

Foto: Depositphotos

Hannover (ost)

Am Montagvormittag, dem 31.08.2026, hat sich ein Rad von einem Auto auf der A 2 gelöst und ist in die Windschutzscheibe eines Autos auf der Gegenfahrbahn geprallt. Eine 55-jährige Mitfahrerin im betroffenen Audi A4 wurde schwer verletzt. Die Polizei sperrte die Autobahn zeitweise voll für Rettungsmaßnahmen, Unfallaufnahme und Räumarbeiten.

Nach den bisherigen Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes Hannover fuhr eine 62-jährige Frau aus dem Kreis Paderborn gegen 10:00 Uhr mit einem Opel Corsa in Richtung Berlin auf der A 2. Zwischen den Anschlussstellen Herrenhausen und Garbsen löste sich aus bislang ungeklärter Ursache das vordere linke Rad des Autos.

Das Rad flog über die Mittelschutzplanke und prallte in die Windschutzscheibe eines Audi A4, mit dem ein 61-jähriger Mann aus Braunschweig in Richtung Dortmund unterwegs war. Eine 55-jährige Mitfahrerin im Audi wurde schwer verletzt und ins Krankenhaus gebracht. Der Fahrer des Audi wurde leicht verletzt. Ein 26-jähriger Mitfahrer im Audi blieb unverletzt.

Nach dem Zusammenstoß fuhr ein weiterer Autofahrer mit einem Tesla Model X über das auf der Fahrbahn liegende Rad.

Die 62-jährige Fahrerin des Opel Corsa und der Fahrer des Tesla blieben unverletzt. An allen drei beteiligten Fahrzeugen entstanden Sachschäden. Die Höhe des Gesamtschadens ist derzeit noch unbekannt.

Die Polizei sperrte die A 2 zunächst voll in beide Fahrtrichtungen für Rettungsmaßnahmen, Unfallaufnahme und Räumung der Fahrbahn. Die Fahrtrichtung Berlin war ab 12:00 Uhr wieder frei. Die Fahrtrichtung Dortmund blieb bis 13:00 Uhr gesperrt.

Der Verkehrsunfalldienst Hannover hat die Ermittlungen zur Ursache aufgenommen. /ms, trim

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Niedersachsen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Niedersachsen insgesamt 211.737 Verkehrsunfälle. Davon waren 32.471 Unfälle mit Personenschaden, was 15,34% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 4.271 Fälle aus, was 2,02% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1.665 Fällen registriert, was 0,79% aller Unfälle ausmacht. Die meisten Unfälle, nämlich 173.330 (81,86%), führten zu Sachschäden. Von den Unfällen ereigneten sich 24.125 (11,39%) innerorts, 13.995 (6,61%) außerorts (ohne Autobahnen) und 3.672 (1,73%) auf Autobahnen. Insgesamt gab es 423 Tote, 5.122 Schwerverletzte und 36.247 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 211.737
Unfälle mit Personenschaden 32.471
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 4.271
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.665
Übrige Sachschadensunfälle 173.330
Ortslage – innerorts 24.125
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 13.995
Ortslage – auf Autobahnen 3.672
Getötete 423
Schwerverletzte 5.122
Leichtverletzte 36.247

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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