Ein betrunkener Autofahrer auf der Autobahn 28 wurde von der Polizei gestoppt. Der 36-jährige Fahrer stand unter Alkohol- und Drogeneinfluss und hatte keinen Führerschein.
Autobahnpolizei Ahlhorn: Autofahrer unter Alkohol- und Drogeneinfluss aufgegriffen

Delmenhorst (ost)
Am Mittwoch, den 17. Dezember 2025, wurde ein Fahrer auf der Autobahn 28 gegen 05:00 Uhr von der Polizei kontrolliert, weil er unter dem Einfluss von Alkohol und Drogen stand.
Nachdem ein Zeuge ein Auto mit extremen Schlangenlinien auf der Autobahn 28 zwischen Delmenhorst und Ganderkesee bemerkt hatte, informierte er die Polizei. Er folgte dem VW in Richtung Oldenburg, der die gesamte Fahrbahn – sowohl die Fahrspuren als auch den Seitenstreifen – nutzte. Die Autobahnpolizei Ahlhorn konnte den beschriebenen VW einholen und weitere unsichere Fahrmanöver beobachten. Die Beamten stoppten den Fahrer auf einem Pendlerparkplatz an der Anschlussstelle Oldenburg-Osternburg.
Der 36-jährige Fahrer aus Wilhelmshaven machte einen stark betrunkenen und nicht fahrtüchtigen Eindruck. Neben einer leichten Alkoholisierung von 0,4 Promille wies er auch Anzeichen des Konsums anderer berauschender Substanzen auf. Ein durchgeführter Test ergab den Konsum von Kokain, Amphetamin und Metamphetamin. Gegen den 36-Jährigen wird wegen Trunkenheit im Straßenverkehr ermittelt, eine Blutprobe wurde entnommen. Zudem besteht der Verdacht des Fahrens ohne Fahrerlaubnis, da er keinen Führerschein vorzeigen konnte.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Niedersachsen für 2022/2023
Die Drogenraten in Niedersachsen zwischen 2022 und 2023 blieben relativ stabil. Im Jahr 2022 wurden 35.970 Fälle registriert, wovon 33.839 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 30.300, wobei 26.376 männliche Verdächtige und 3.924 weibliche Verdächtige waren. Darüber hinaus waren 7.947 Verdächtige nicht deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle leicht auf 36.058, wobei 33.800 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen ging jedoch auf 29.653 zurück, wobei 25.755 männliche Verdächtige und 3.898 weibliche Verdächtige waren. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg auf 8.584. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73.917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 35.970 | 36.058 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 33.839 | 33.800 |
| Anzahl der Verdächtigen | 30.300 | 29.653 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 26.376 | 25.755 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 3.924 | 3.898 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 7.947 | 8.584 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Niedersachsen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Niedersachsen insgesamt 211.737 Verkehrsunfälle. Davon waren 32.471 Unfälle mit Personenschaden, was 15,34% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 4.271 Fälle aus, was 2,02% der Gesamtzahl entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1.665 Fällen registriert, was 0,79% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 173.330 Fälle, was 81,86% der Gesamtzahl entspricht. Innerorts ereigneten sich 24.125 Unfälle (11,39%), außerorts (ohne Autobahnen) 13.995 Unfälle (6,61%) und auf Autobahnen 3.672 Unfälle (1,73%). Insgesamt gab es 423 Getötete, 5.122 Schwerverletzte und 36.247 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 211.737 |
| Unfälle mit Personenschaden | 32.471 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 4.271 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.665 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 173.330 |
| Ortslage – innerorts | 24.125 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 13.995 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.672 |
| Getötete | 423 |
| Schwerverletzte | 5.122 |
| Leichtverletzte | 36.247 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








