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Autobahnpolizei Ahlhorn: Verdacht der Fahruntüchtigkeit

Autofahrer auf Autobahn 29 in Großenkneten nach Medikamenteneinnahme gestoppt. Ermittlungsverfahren eingeleitet.

Foto: Depositphotos

Delmenhorst (ost)

Am Mittwoch, den 30. Juli 2025, um 11:15 Uhr, fiel ein Autofahrer auf der Autobahn 29 in Großenkneten durch unsicheres Fahren auf.

Eine Polizistin war in ihrer Freizeit auf der Autobahn 29 in Richtung Osnabrück unterwegs und bemerkte zwischen den Anschlussstellen Wardenburg und Großenkneten einen Opel, der unsicher unterwegs war. Sie rief den Notruf an und folgte dem Opel. Dieser fuhr mit stark schwankenden Geschwindigkeiten in erheblichen Schlangenlinien und kam in mindestens einem Fall fast mit einem Lkw zusammen.

Nach dem Wechsel auf die Autobahn 1 in Richtung Osnabrück stoppten Polizeibeamte den Opel auf einem Parkplatz in Cappeln. Der 66-jährige Fahrer aus Duisburg machte einen sehr verwirrten Eindruck und gab an, ein starkes Schmerzmittel genommen zu haben.

Da der Verdacht bestand, dass der 66-Jährige aufgrund des Medikaments fahruntüchtig gewesen sein könnte, leiteten die Beamten ein Ermittlungsverfahren wegen Trunkenheit im Straßenverkehr und einer möglichen Gefährdung des Straßenverkehrs ein. Eine Blutprobe musste entnommen werden. Der 66-Jährige wurde dann in die Obhut von benachrichtigten Verwandten übergeben.

In diesem Zusammenhang bittet die Autobahnpolizei Ahlhorn um weitere Zeugen, die das Fahrverhalten des Mannes beobachtet haben und möglicherweise gefährdet wurden. Hinweise werden unter 04435/9316-0 entgegengenommen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Niedersachsen für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Niedersachsen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 211.737 Unfälle. Davon waren 32.471 Unfälle mit Personenschaden, was 15,34% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 4.271 Fälle aus, was 2,02% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1.665 Fällen registriert, was 0,79% entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 173.330 Fälle, was 81,86% ausmacht. Innerorts gab es 24.125 Unfälle (11,39%), außerorts (ohne Autobahnen) 13.995 Unfälle (6,61%) und auf Autobahnen 3.672 Unfälle (1,73%). Insgesamt gab es 423 Getötete, 5.122 Schwerverletzte und 36.247 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 211.737
Unfälle mit Personenschaden 32.471
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 4.271
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.665
Übrige Sachschadensunfälle 173.330
Ortslage – innerorts 24.125
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 13.995
Ortslage – auf Autobahnen 3.672
Getötete 423
Schwerverletzte 5.122
Leichtverletzte 36.247

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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