Bundespolizei entdeckt 32-Jährigen mit Haftbefehl und drei Asylregistrierungen in verschiedenen Ländern.
Bad Bentheim: Asylbewerber bei Grenzkontrolle festgestellt

Bad Bentheim (ost)
Am Mittwoch wurde an der deutsch-niederländischen Grenze ein 32-jähriger Mann von der Bundespolizei festgenommen, der noch eine Haftstrafe von 15 Tagen absitzen muss. Darüber hinaus war der Mann als Flüchtling in drei Ländern registriert.
Der 32-Jährige war mit einem internationalen Reisebus über die Autobahn 30 aus den Niederlanden nach Deutschland eingereist. Im Zuge der vorübergehend wieder eingeführten Binnengrenzkontrollen hatten Bundespolizisten den Fernreisebus kurz vor 19 Uhr auf dem Rastplatz Bentheimer Wald angehalten und die Passagiere überprüft.
Die Überprüfung des 32-Jährigen ergab, dass ein Haftbefehl der Justiz gegen ihn vorlag. Er hatte eine Geldstrafe von 600,- Euro wegen Betrugs nicht beglichen und war nicht in der Lage, den Betrag vor Ort zu zahlen. Daher wurde die noch ausstehende Ersatzfreiheitsstrafe von 15 Tagen vollstreckt.
Bei der Grenzkontrolle präsentierte der 32-jährige Palästinenser einen gültigen griechischen Flüchtlingsausweis. Bei der Identitätsüberprüfung stellten die Beamten fest, dass der Mann neben seinem Schutzstatus in Griechenland auch bereits in Deutschland und den Niederlanden als Asylbewerber registriert war bzw. ein Schutzgesuch gestellt hatte.
Die Bundespolizei verlangte eine Sicherheitsleistung und leitete ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts auf Verstoß gegen das Asylgesetz und Betrug ein.
Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der Mann inhaftiert, um die Ersatzfreiheitsstrafe anzutreten.
Quelle: Presseportal








