Ein Mann wurde bei Grenzkontrolle mit gefälschtem Ausweisdokument erwischt. Eine Strafanzeige und mögliche aufenthaltsbeendende Maßnahmen drohen ihm.
Bad Bentheim: Reisender mit gefälschtem Ausweisdokument festgestellt

Bad Bentheim (ost)
Während der Grenzkontrolle an der deutsch-niederländischen Grenze entdeckte die Bundespolizei am Mittwochabend einen 40-jährigen Mann mit gefälschten Ausweisdokumenten. Der Mann wird jetzt strafrechtlich verfolgt. Außerdem prüft die zuständige Ausländerbehörde Maßnahmen zur Beendigung des Aufenthalts des Mannes.
Der 40-jährige Mann war mit einem internationalen Reisebus über die Autobahn 30 aus den Niederlanden nach Deutschland eingereist. Im Rahmen der vorübergehend wieder eingeführten Binnengrenzkontrollen stoppten Bundespolizisten den Fernreisebus gegen 21 Uhr am Rastplatz Bentheimer Wald und kontrollierten die Fahrgäste.
Der Mann zeigte den Beamten eine rumänische Identitätskarte. Bei genauerer Überprüfung stellten die Einsatzkräfte fest, dass es sich um eine Totalfälschung handelte. Tatsächlich ist der Mann albanischer Staatsbürger. Außerdem wurde ihm die Einreise in den Schengen-Raum verweigert.
Der 40-jährige Mann wird verdächtigt, illegal eingereist zu sein und Urkundenfälschung begangen zu haben. Die Bundespolizei hat entsprechende Ermittlungsverfahren eingeleitet und das gefälschte Dokument sichergestellt.
Der Mann wurde vorübergehend festgenommen und verbrachte die Nacht in Polizeigewahrsam. Die zuständige Ausländerbehörde prüft derzeit Maßnahmen zur Beendigung des Aufenthalts.
Die Justiz interessierte sich auch für den aktuellen Aufenthaltsort des Mannes. Er wurde wegen exhibitionistischer Handlungen zur Aufenthaltsermittlung ausgeschrieben.
Quelle: Presseportal








