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Bad Bevensen: Gullydeckel eingeworfen, Verbrecherische Täter erbeuten Tresor und Pkw, verunfallen und setzen ihn in Brand. Polizei ermittelt.

Verkehrsunfallflucht untersucht. Angebliche Polizeibeamte fordern Geld. Hilfe bei Gewalterfahrung – „Schauen Sie nicht weg“.

Foto: Unsplash

Lüneburg (ost)

Lüneburg

In Lüneburg wurde in der Nacht zum 24.02.26 gegen 04:50 Uhr die Scheibe eines Restaurants Bei der Pferdehütte mit einem Gullydeckel zerstört. Die Täter drangen in das Gebäude ein und erbeuteten einen Kleintresor, Bargeld und die Schlüssel für einen VW Polo.

Mit dem gestohlenen VW Polo fuhren die Täter dann in der Nacht vermutlich in die Eingangstür eines Imbisses in der St. Stephanus-Passage, wodurch die vergitterte Tür beschädigt wurde. Die Täter konnten nicht in den Imbiss gelangen.

Bis etwa 06:00 Uhr waren die Täter mit dem Auto unterwegs, verunfallten dann in der Ludwig-Beck-Straße und beschädigten dabei zwei weitere abgestellte Fahrzeuge der Marken VW und Mercedes. Den VW Polo ließen sie zurück, setzten ihn in Brand und verursachten einen Gesamtschaden von über 25.000 Euro.

Die Polizei hat an den Tatorten und am Fahrzeug verschiedene Spuren gesichert. Die Ermittlungen dauern an.

Lüneburg – „Wer schlägt geht!“ … zur Not auch in Polizeigewahrsam – Wegweisung nach Häuslicher Gewalt

In den Nachtstunden zum 24.02.26 wurde ein aggressiver 47-Jähriger aus seiner gemeinsamen Wohnung im Stadtzentrum verwiesen. Der Mann hatte während eines Streits gegenüber seiner Lebensgefährtin handgreiflich agiert, was zur Einleitung eines Strafverfahrens wegen Körperverletzung führte.

Aufgrund seiner starken Alkoholisierung von über 2,6 Promille und seiner Weigerung, die Wohnung zu verlassen, wurde der 47-Jährige für die Nacht in Polizeigewahrsam genommen.

Hilfe bei Gewalterfahrung – „Schauen Sie nicht weg“ – Lüneburger Hilfeliste

„Sind Sie oder andere von Gewalt im privaten/häuslichen Umfeld betroffen?“ – Direkte Hilfe und regionale AnsprechpartnerInnen (auch in verschiedenen Sprachen) unter www.gegen-gewalt-in-der-familie.de/

Häusliche Gewalt oder Gewalt in Paarbeziehungen kann als ein Muster definiert werden, das darauf abzielt, Macht und Kontrolle über eine andere Person zu erlangen oder aufrechtzuerhalten. Dies umfasst Verhaltensweisen, die erschrecken, einschüchtern, terrorisieren, manipulieren, demütigen, beschuldigen oder verletzen sollen.

Häusliche Gewalt kann überall und allen Menschen passieren – sie beschränkt sich nicht auf die eigenen vier Wände. Sie tritt sowohl in bestehenden Partnerschaften als auch in Ex-Partnerschaften auf und ist unabhängig von der Wohnsituation der Beteiligten. Dies betrifft verheiratete, getrennt lebende oder sich verabredende (Ex-) Paare.

Egal ob im persönlichen Umfeld, in der Nachbarschaft oder im beruflichen Umfeld: – Melden Sie Verdachtsfälle häuslicher Gewalt Ihrer örtlichen Polizeidienststelle – in akuten Fällen natürlich über den Notruf! – Oder ermutigen Sie Opfer, selbst zur Polizei zu gehen.

Häusliche Gewalt kennt kein Geschlecht, kein Alter und keine Gesellschaftsschicht – jede/r kann betroffen sein. Bitte schauen Sie nicht weg!“

Bleckede/Landkreis – nach versuchtem Taschendiebstahl im Einkaufsmarkt – „Ablenker“ von Polizei festgestellt – Polizei ermittelt

Nach einem versuchten Taschendiebstahl in einem Einkaufsmarkt in der Industriestraße konnte die Polizei nach einem schnellen Hinweis von Zeugen einen der Täter, einen 28 Jahre alten im Bereich Hessen wohnhaften Mann, stellen. Zusammen mit einem Mittäter hatte der Mann versucht im Einkaufsmarkt aus der Tasche von Kunden Wertgegenstände zu erbeuten. Dabei hatte der 28-Jährige die Kunden abgelenkt. Ein zweiter Täter konnte flüchten. Parallel stellten die Beamten auch den Pkw der Täter einen VW mit rumänischen Kfz-Kennzeichen fest. Die weiteren Ermittlungen dauern an. Die Polizei mahnt in diesem Zusammenhang: „Tragen Sie Ihre Wertsachen (in geschlossenen Innentaschen) am Körper!“

Lüneburg – ins Psychiatrische Klinikum eingewiesen – Einsatzkräfte überwältigen 27-Jährigen – mit Küchenmesser gedroht und Reifen zerstochen

In den Nachmittagsstunden des 24.02.26 gegen 16:00 Uhr überwältigten Einsatzkräfte in Lüneburg einen 27-jährigen Mann in der Papenstraße. Der Mann hatte zuvor in der Öffentlichkeit die Reifen mehrerer Pkw beschädigt und gegen Werbeschilder getreten. Als Passanten ihn ansprachen, drohte er mit einem Küchenmesser. Die Polizei brachte den Mann zu Boden; niemand wurde verletzt. Der 27-Jährige wird entsprechende Strafverfahren erwarten.

Aufgrund seines psychischen Zustands wurde der Mann in die psychiatrische Klinik eingewiesen. Die weiteren Maßnahmen dauern an.

Lüneburg – Gullydeckel in Doppelfenster einer Gaststätte geworfen

In den Abendstunden des 23.02.26 gegen 20:30 Uhr beschädigten Unbekannte ein Doppelfenster einer Gaststätte Im Wendischen Dorfe mit einem Gullydeckel. Es entstand ein Sachschaden von etwa 500 Euro. Hinweise nimmt die Polizei Lüneburg, Tel. 04131-607-2215, entgegen.

Lüneburg – Glasscheibe von Bushaltstelle zerstört

In den Nachmittagsstunden des 23.02.26 gegen 14:45 Uhr wurde die Glasscheibe einer Bushaltestelle zerstört. Dabei entstand ein Sachschaden von mehreren hundert Euro. Hinweise nimmt die Polizei Lüneburg, Tel. 04131-607-2215, entgegen.

Lüneburg – abgelenkt – mit Pkw in Graben gerutscht

Ein 34 Jahre alter Mann aus Gießen verunfallte in den späten Abendstunden des 23.02.26 auf der Kreisstraße 36 zwischen Heiligenthal und Lüneburg mit seinem VW Golf. Aufgrund einer aufblinkenden Motorkontrollleuchte war der Mann kurz abgelenkt und kam beim Linksabbiegen von der Fahrbahn ab. Es entstand ein Sachschaden von etwa 5.000 Euro. Niemand wurde verletzt.

Lüchow-Dannenberg

Prezelle – Ermittlungen nach Verkehrsunfallflucht

Am 23.02.2026 wurde bei der Polizei Gartow eine Verkehrsunfallflucht angezeigt. Ein Audi A6 soll innerhalb der Ortschaft Prezelle auf der Kreisstraße 4 mit einem Zaun kollidiert sein. Der Unfallzeitraum liegt zwischen dem 18.02.2026 und dem 21.02.2026. Es wurden am Zaun 5 Betonpfosten beschädigt. Fahrzeugteile des vermutlich flüchtigen Fahrzeugs wurden am Unfallort gefunden. Der Sachschaden wird auf rund 1000 Euro geschätzt. Hinweise nimmt die Polizei Gartow, Tel. 05846-97963-0, entgegen.

Uelzen

Bad Bevensen – Diebstahl von alkoholischen Getränken

Am 23.02.2026 gegen 13:20 Uhr steckte ein Mann in einem Supermarkt in der Medinger Straße diverse alkoholische Getränke in einen Rucksack. Anschließend passierte er den Kassenbereich, ohne die Ware im Wert von etwas über 50 Euro zu bezahlen. Die Tathandlung wurde von einem Zeugen beobachtet, welcher den 39 Jahre alten Mann ansprach und aufhielt. Das Diebesgut verblieb im Supermarkt.

Bad Bodenteich – Brand auf einem Campingplatz

Am Nachmittag des 23.02.2026 geriet eine Küche in einem Gebäude auf einem Campingplatz in Bad Bodenteich in Brand. Das Feuer breitete sich auf einen Großteil des Hauses aus, wodurch dieses nicht mehr bewohnbar war. Die Feuerwehr konnte eine weitere Brandausweitung verhindern. Der Sachschaden wird auf etwas über 100.000 Euro geschätzt. Die Bewohnerin wurde medizinisch untersucht. Nach ersten Ermittlungen kann die Polizei einen technischen Defekt nicht ausschließen. Der Brandort wurde für die weiteren Ermittlungen zur Ursache beschlagnahmt.

Wrestedt – Angebliche Polizeibeamte fordern Geld

Die Polizei ermittelt zu einem Sachverhalt mit zwei falschen Polizeibeamten. Diese sollen am Morgen des 24.02.2026 auf der Landesstraße 270 bei Wrestedt mit einem roten Kleinwagen eine Frau in ihrem PKW angehalten haben. Dazu nutzten sie eine Lichtanzeige mit der Aufschrift „Stopp“. Die beiden zivil gekleideten Männer sollen sich anschließend als Polizei vorgestellt und von der Frau Bargeld gefordert haben. Nachdem kein Geld herausgegeben wurde, entfernten sich die Männer in dem Fahrzeug. Die Polizei sucht nach Hinweisen zu dem Fahrzeug und den beiden schwarz gekleideten Männern. Hinweise nimmt die Polizei Uelzen, Tel. 0581-930-0, entgegen.

Suderburg – Sperrung der Kreisstraße 9 durch querstehenden LKW

Aufgrund eines querstehenden LKWs wurde die Kreisstraße 9 zwischen Suderburg und dem Suderburger Kreisel an der Bundesstraße 4 am Mittag des 24.02.2026 vorübergehend gesperrt. Der Fahrer des LKW wurde vor Ort medizinisch untersucht, erlitt aber keine schwerwiegenden Verletzungen. Der LKW, der zudem seine Ladung verlor, musste geborgen werden.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Taschendiebstählen in Niedersachsen für 2022/2023

Die Taschendiebstahlraten in Niedersachsen zwischen 2022 und 2023 sind leicht angestiegen. Im Jahr 2022 wurden 6843 Fälle registriert, wobei 485 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 453 Verdächtige, darunter 326 Männer und 127 Frauen. 309 der Verdächtigen waren nicht deutsch. Im Jahr 2023 stieg die Zahl der registrierten Fälle auf 7335, wobei 608 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 529 Verdächtige, darunter 394 Männer und 135 Frauen. 386 der Verdächtigen waren nicht deutsch. Im Vergleich dazu wurden in Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten Taschendiebstähle in Deutschland registriert – 39519 Fälle.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 6.843 7.335
Anzahl der aufgeklärten Fälle 485 608
Anzahl der Verdächtigen 453 529
Anzahl der männlichen Verdächtigen 326 394
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 127 135
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 309 386

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Niedersachsen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Niedersachsen insgesamt 211.737 Verkehrsunfälle. Davon waren 32.471 Unfälle mit Personenschaden, was 15,34% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 4.271 Fälle aus, was 2,02% der Gesamtzahl entspricht. Unter dem Einfluss berauschender Mittel ereigneten sich 1.665 Unfälle, was 0,79% ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 173.330 Fälle, was 81,86% ausmacht. Innerorts gab es 24.125 Unfälle (11,39%), außerorts (ohne Autobahnen) 13.995 Unfälle (6,61%) und auf Autobahnen 3.672 Unfälle (1,73%). Insgesamt gab es 423 Getötete, 5.122 Schwerverletzte und 36.247 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 211.737
Unfälle mit Personenschaden 32.471
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 4.271
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.665
Übrige Sachschadensunfälle 173.330
Ortslage – innerorts 24.125
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 13.995
Ortslage – auf Autobahnen 3.672
Getötete 423
Schwerverletzte 5.122
Leichtverletzte 36.247

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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