Die Polizei in Bad Bevensen kontrolliert verstärkt E-Scooter und ahndet Verstöße. Ein 62-Jähriger wurde mit einem 40 km/h-Scooter erwischt.
Bad Bevensen: Polizei kontrolliert E-Scooter verstärkt

Lüneburg (ost)
Uelzen/Bad Bevensen – … E-Mobilität im Fokus – Polizei kontrolliert verstärkt E-Scooter und ahndet Verstöße
Bereits seit mehreren Wochen und Monaten ist die Polizei in Bad Bevensen präsent und kontrolliert dabei (wie bereits bei der Vorstellung der Verkehrsunfallstatistik angekündigt) verstärkt auch die „Neuen Mobilitätsformen“, u.a. Elektrokleinstfahrzeuge und E-Scooter.
Dabei zogen die Beamten in den letzten Wochen mehrere Elektrokleinstfahrzeuge (u.a. E-Scooter ohne ABE sowie ein Scooter mit zwei 1000 W-Motoren) mit Jugendlichen oder jungen Erwachsenen aus dem Verkehr.
Im Verlauf des 02.06.26 kontrollierten Beamte in der Brückenstraße gegen 15:00 Uhr auch einen 62-Jährigen auf einem rasanten E-Scooter. Auch diesen Scooter (ohne Genehmigung), der eine Geschwindigkeit im Leerlauf von fast 40 km/h erreichen konnte, stellten die Beamten sicher. Den Mann erwartet ein Strafverfahren wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis.
Die Polizei kündigt schon jetzt weitere Kontrollen an und verweis auf die gültigen rechtlichen Regelungen.
Hintergrund: Polizei erklärt E-Scooter ++ … gerade für die Zielgruppe „Junge Fahrende“ ++ „Reingucken!“ ++ Wer betrunken E-Scooter fährt, riskiert seine Fahrerlaubnis ++
Wo darf man mit E-Scooter eigentlich fahren? Braucht man einen Führerschein oder einen Helm? Und was passiert, wenn man sich nicht an die Regeln hält? Auch vor dem Hintergrund der Entscheidung des Landgerichts Lüneburg aus dem Jahr 2023 „Wer betrunken E-Scooter fährt, riskiert seine Fahrerlaubnis“ (… Die 11. große Strafkammer des Landgerichts Lüneburg hat mit einem jetzt veröffentlichten Beschluss vom 27.06.2023 (Az. 111 Qs 42/23) klargestellt, dass die vorläufige Entziehung der Fahrerlaubnis wegen des Vorwurfs einer Trunkenheitsfahrt mit einem E-Scooter gerechtfertigt sein kann …) möchte die Polizei abermals zur Thematik E-Scooter sensibilisieren.
Kaum ein Gefährt wurde in so kurzer Zeit so beliebt und gleichzeitig so gehasst wie die E-Tretroller. Gerade für Jugendliche und junge Erwachsene gehören die leichten Gefährte mittlerweile zum Alltag: Sie sind schnell, einfach zu bedienen und lassen sich per App zum taschengeldtauglichen Preis ausleihen. Andere Verkehrsteilnehmer hegen nicht so viel Sympathie für die neuen Vehikel auf unseren Straßen.
Hier die rechtlichen „Big Points“:
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Niedersachsen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Niedersachsen insgesamt 211.737 Verkehrsunfälle. Davon waren 32.471 Unfälle mit Personenschaden, was 15,34% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 4.271 aus, was 2,02% aller Unfälle ausmacht. 1.665 Unfälle wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht, was 0,79% entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 173.330, was 81,86% aller Unfälle ausmacht. Innerorts ereigneten sich 24.125 Unfälle (11,39%), außerorts (ohne Autobahnen) 13.995 Unfälle (6,61%) und auf Autobahnen 3.672 Unfälle (1,73%). Insgesamt gab es 423 Getötete, 5.122 Schwerverletzte und 36.247 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 211.737 |
| Unfälle mit Personenschaden | 32.471 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 4.271 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.665 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 173.330 |
| Ortslage – innerorts | 24.125 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 13.995 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.672 |
| Getötete | 423 |
| Schwerverletzte | 5.122 |
| Leichtverletzte | 36.247 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








