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Bad Fallingbostel: Verkehrskontrolle von Vorschulkindern

Kleine Helfer bei Geschwindigkeitsüberwachung in Bad Fallingbostel.

Die Kinder überreichten den zu schnell fahrenden Verkehrsteilnehmenden selbst gestaltete Ausmalbilder.
Foto: Presseportal.de

Heidekreis (ost)

20.04.2026 / Kinder im Vorschulalter unterstützen bei der Geschwindigkeitsüberwachung

Bad Fallingbostel: Am Montagmorgen führten Polizeibeamte der Polizeiinspektion Heidekreis zusammen mit Vorschulkindern eines Kindergartens in der Heinrichsstraße in Bad Fallingbostel eine spezielle Geschwindigkeitskontrolle durch. Das Ziel der Aktion war es, die Verkehrsteilnehmer für die Einhaltung der erlaubten Höchstgeschwindigkeit im Bereich des Kindergartens zu sensibilisieren.

Zwischen 09:45 Uhr und 11:15 Uhr überwachten die Beamten die geltende Geschwindigkeitsbegrenzung von 30 km/h in diesem Bereich. Fahrer, die die erlaubte Höchstgeschwindigkeit einhielten, wurden von den Kindern mit einem großen „Daumen hoch“-Schild belohnt. Bei Verstößen mussten insgesamt neun Fahrzeugführer angehalten werden. Das bedeutet, dass der Kindergarten im Durchschnitt alle zehn Minuten von einem zu schnellen Fahrzeug passiert wurde. In einem Fall wurde ein Bußgeldverfahren eingeleitet – die höchste gemessene Geschwindigkeit betrug 48 km/h. In acht weiteren Fällen wurden Verwarnungsgelder verhängt.

Außerdem überreichten die Kinder den zu schnell fahrenden Verkehrsteilnehmern selbst gemalte Bilder – als freundliche Erinnerung und als Hinweis darauf, dass besondere Vorsicht vor Kindergärten geboten ist.

Die Aktion wurde von den Beteiligten und vielen Passanten positiv aufgenommen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Niedersachsen für 2023

Im Jahr 2023 wurden in Niedersachsen insgesamt 211.737 Verkehrsunfälle registriert. Davon endeten 32.471 Unfälle mit Personenschaden, was 15,34% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 4.271 Fälle aus, was 2,02% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1.665 Fällen gemeldet, was 0,79% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 173.330 Fälle, was 81,86% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 24.125 Unfälle (11,39%), außerorts (ohne Autobahnen) 13.995 Unfälle (6,61%) und auf Autobahnen 3.672 Unfälle (1,73%). Insgesamt gab es 423 Getötete, 5.122 Schwerverletzte und 36.247 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 211.737
Unfälle mit Personenschaden 32.471
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 4.271
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.665
Übrige Sachschadensunfälle 173.330
Ortslage – innerorts 24.125
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 13.995
Ortslage – auf Autobahnen 3.672
Getötete 423
Schwerverletzte 5.122
Leichtverletzte 36.247

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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