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Bad Salzdetfurth: Cannabis am Steuer

Zwei Verkehrsteilnehmer in Bad Salzdetfurth und Bockenem unter Einfluss von Cannabis am Steuer erwischt, mit Folgen für beide Fahrer.

Foto: Depositphotos

Hildesheim (ost)

Am 20.03.2025 mussten Beamte in Bad Salzdetfurth zwei Fahrer stoppen, die möglicherweise zuvor Cannabis konsumiert hatten.

Um 20:00 Uhr wurde ein Fahrer auf seinem Elektrotretroller in der Schlewecker Straße in 31167 Bockenem kontrolliert. Obwohl er noch keine 21 Jahre alt war und strengere Richtlinien für ihn galten, stellten die Polizisten fest, dass er das Fahrzeug unter dem Einfluss von THC gefahren hatte. Ein Urinvortest bestätigte dies. Es folgten ein Ordnungswidrigkeitenverfahren, eine Blutentnahme und ein Fahrverbot, sowie ein Bußgeld von 500,00 Euro und möglicherweise zwei Punkte in Flensburg.

Früher am Tag, um 11:40 Uhr, überprüften Beamte in Bad Salzdetfurth, Ortsteil Groß Düngen, Hildesheimer Straße, den Fahrer eines Nissan Micra. Auch hier bestand der Verdacht auf THC-Einfluss. Ein Urintest bestätigte diesen Verdacht. Der Fahrer stand unter so starkem Drogeneinfluss, dass der Verdacht auf strafbare Fahruntüchtigkeit bestand. Ein Strafverfahren nach § 316 StGB („Trunkenheit im Verkehr“) wurde eingeleitet und die Weiterfahrt untersagt.

Auch nach der „Cannabis-Legalisierung“ bleibt das Fahren unter Cannabiseinfluss ein hohes Risiko und weiterhin verboten. Der Konsum kann die Konzentration und Reaktionszeit einschränken, was zu schweren Verkehrsunfällen führen kann. Die Polizei wird weiterhin Kontrollen durchführen und Verstöße konsequent ahnden.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Niedersachsen für 2022/2023

Die Drogenraten in Niedersachsen zwischen 2022 und 2023 zeigen eine leichte Steigerung. Im Jahr 2022 wurden insgesamt 35.970 Fälle erfasst, davon konnten 33.839 aufgeklärt werden. Es gab 30.300 Verdächtige, darunter 26.376 Männer, 3.924 Frauen und 7.947 nicht-deutsche Verdächtige. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der erfassten Fälle auf 36.058, wobei 33.800 Fälle gelöst werden konnten. Die Anzahl der Verdächtigen sank auf 29.653, darunter 25.755 Männer, 3.898 Frauen und 8.584 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73.917 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 35.970 36.058
Anzahl der aufgeklärten Fälle 33.839 33.800
Anzahl der Verdächtigen 30.300 29.653
Anzahl der männlichen Verdächtigen 26.376 25.755
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 3.924 3.898
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 7.947 8.584

Quelle: Bundeskriminalamt

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