Am Freitagnachmittag, 27. Februar 2026, entwendete ein Mann als falscher Dachdecker Wertgegenstände aus einem Wohnhaus in Söhlde. Der Täter gab sich als Handwerker aus und stahl die Wertsachen während eines Gesprächs.
Bad Salzdetfurth: Falscher Dachdecker entwendet Wertsachen

Hildesheim (ost)
SÖHLDE (erb). Am Freitagnachmittag, den 27. Februar 2026, hat ein Betrüger, der sich als Dachdecker ausgab, Wertgegenstände aus einem Wohnhaus in der Ortsmitte von 31185 Söhlde gestohlen.
Nach den bisherigen Informationen hat der Mann gegen 15:45 Uhr Kontakt mit der Geschädigten aufgenommen und vorgegeben, ein Dachdecker zu sein. Daraufhin hat er sich Zutritt zum Wohnhaus verschafft. Im Verlauf des Gesprächs hat er die Frau dazu gebracht, ihm Wertgegenstände zu zeigen, indem er einen anderen Vorwand angab. In einem unbeobachteten Moment hat der Täter diese gestohlen und dann das Haus zu Fuß verlassen.
Ob der Mann später ein Fahrzeug benutzt hat, um vom Tatort wegzukommen, ist derzeit nicht bekannt.
Die Beschreibung des Täters lautet wie folgt:
Die Polizei in Bad Salzdetfurth hat ein Strafverfahren eingeleitet.
Möglicherweise wurde der Täter vor der Tat insbesondere in den Bereichen Am Sellhof, Sudwinkel, Bockmühlenstraße, Goethestraße oder Bürgermeister-Burgdorf-Straße von Anwohnern oder Passanten beobachtet oder von Überwachungskameras erfasst.
Zeugen, die verdächtige Personen oder Fahrzeuge gesehen haben oder sonstige Hinweise geben können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 05063/9010 an die Polizei in Bad Salzdetfurth zu wenden.
Leider kommt es immer wieder zu ähnlichen Vorfällen, bei denen Kriminelle versuchen, unter verschiedenen Vorwänden in fremde Wohnungen zu gelangen und Wertgegenstände zu stehlen. Die Opfer werden oft überrumpelt und unter Druck gesetzt. Die Täter geben sich beispielsweise als Handwerker oder Behördenmitarbeiter aus oder täuschen eine Notlage vor. Die Polizei empfiehlt:
Weitere Tipps zur Prävention zu diesem und anderen Themen finden Sie im Internet unter www.polizei-beratung.de.
Quelle: Presseportal
Cybercrime-Statistiken in Niedersachsen für 2022/2023
Die Cyberkriminalitätsraten in Niedersachsen zwischen 2022 und 2023 sind im Vergleich zu Berlin, wo die meisten Fälle von Cyberkriminalität in Deutschland im Jahr 2023 mit 22125 aufgezeichnet wurden, relativ niedrig. Im Jahr 2022 wurden in Niedersachsen 12917 Fälle von Cyberkriminalität registriert, wobei 4662 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 3226, darunter 2212 männliche Verdächtige, 1014 weibliche Verdächtige und 788 nicht-deutsche Verdächtige. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle auf 13218, wobei 5070 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich auf 3422, darunter 2310 männliche Verdächtige, 1112 weibliche Verdächtige und 950 nicht-deutsche Verdächtige.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 12.917 | 13.218 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 4.662 | 5.070 |
| Anzahl der Verdächtigen | 3.226 | 3.422 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 2.212 | 2.310 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 1.014 | 1.112 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 788 | 950 |
Quelle: Bundeskriminalamt








