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Bad Salzdetfurth: Seniorin von Betrügern getäuscht

Zwei Betrüger gaben sich als Bankmitarbeiter und Polizeibeamter aus und erbeuteten Bargeld und Wertgegenstände von einer Seniorin in Bad Salzdetfurth.

Foto: Depositphotos

Hildesheim (ost)

BAD SALZDETFURTH – (jpm) Zwei Gauner haben am Mittwoch (22.07.2026) einer älteren Dame aus Bad Salzdetfurth gegenüber behauptet, Bankangestellter und vermeintlicher Polizist zu sein und so Bargeld und Wertgegenstände erbeutet.

Den bisherigen Untersuchungen zufolge rief ein Verbrecher mittags bei der Geschädigten an und gab vor, ein Mitarbeiter einer Bank zu sein. Der Unbekannte soll von Unregelmäßigkeiten auf dem Konto der Frau berichtet und sie in ein ausführliches Gespräch verwickelt haben. Während des Telefonats soll ein weiterer Schwindler an der Tür der Rentnerin geklingelt haben, der behauptete, von der Polizei zu sein. Nachdem er das Haus betreten hatte, befragte der Mann die Seniorin nach ihren Vermögenswerten und ließ sie diese zeigen. Währenddessen soll der vermeintliche Bankangestellte am Telefon weiter auf die Frau eingeredet haben. Diesen Umstand nutzte der falsche Beamte aus und verschwand mit Geld und mehreren Wertgegenständen.

Eine Nachbarin der Seniorin alarmierte daraufhin die Polizei, die sofort mit mehreren Streifenwagen nach dem Betrüger suchte, ihn jedoch nicht mehr finden konnte.

Der Mann soll ungefähr 30 Jahre alt, ca. 185-190 cm groß und korpulent sein sowie kurze dunkle Haare haben. Er soll mit einer dunklen Hose und einer dunklen Jacke, darunter vermutlich ein T-Shirt, bekleidet gewesen sein.

Zeugen, die Informationen zu der Person oder einem möglicherweise von dem Mann genutzten Fahrzeug haben, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 05121/939-115 zu melden. Insbesondere geht es um folgende Straßen: Dörenberg, Elsa-Brandström-Straße, Martin-Luther-Straße, Breslauer Straße und Hainholz.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Niedersachsen für 2022/2023

Die Mordraten in Niedersachsen zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 278 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 236 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle sank ebenfalls von 258 auf 225. Die Anzahl der Verdächtigen ging von 380 auf 315 zurück, wobei der Großteil männliche Verdächtige waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 278 236
Anzahl der aufgeklärten Fälle 258 225
Anzahl der Verdächtigen 380 315
Anzahl der männlichen Verdächtigen 329 269
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 51 46
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 152 127

Quelle: Bundeskriminalamt

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