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Bahnhof Göttingen: Gesuchter Mann fährt schwarz und wird verhaftet

Ein 37-jähriger Mann aus Russland wurde in Göttingen verhaftet, nachdem er ohne gültiges Ticket mit dem Zug fuhr. Bei der Identitätsfeststellung stellte sich heraus, dass gegen ihn zwei Haftbefehle vorlagen.

Foto: Depositphotos

Hannover (ost)

In Göttingen. Gestern Mittag fuhr ein 37-jähriger Mann aus Russland mit einer Regionalbahn von Friedland nach Göttingen. Da er bei der Kontrolle keinen gültigen Fahrschein vorzeigen konnte, informierte die Bundespolizei in Göttingen. Nachdem der Zug am Bahnhof Göttingen angehalten hatte, wurde er sofort von einer Streife am Bahnsteig in Empfang genommen.

Weil er sich den Beamten nicht identifizieren konnte, wurde er zur Feststellung seiner Identität zur Bundespolizeiwache Göttingen gebracht. Die Identität des Mannes wurde eindeutig durch die Überprüfung seiner Fingerabdrücke festgestellt. Bei weiteren Überprüfungen im polizeilichen Fahndungssystem stellte sich heraus, dass der Mann von der Justiz gesucht wurde und gegen ihn zwei Haftbefehle vorlagen.

Ein Haftbefehl, der aus einem Strafverfahren wegen Verstoßes gegen das Lebensmittel- und Futtermittelgesetzbuch resultierte, sah die Vollstreckung einer Reststrafe von 20 Tagen vor, sofern die ausstehende Geldstrafe in Höhe von 600 Euro nicht beglichen wurde.

Ein weiterer Haftbefehl wegen Betrugs sah die Zahlung von über 4.000 Euro vor, um die Vollstreckung einer Ersatzfreiheitsstrafe von 63 Tagen zu vermeiden.

Da der Mann die fälligen Geldstrafen in Höhe von insgesamt 4.600 Euro nicht bezahlen konnte, wurde er festgenommen und wegen eines weiteren Ermittlungsverfahrens wegen Erschleichens von Leistungen ins Gefängnis gebracht.

Quelle: Presseportal

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