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Barnten: Zeugenaufruf nach Manipulation an Güterzugwaggons

Die Polizei Sarstedt und die Bundespolizei suchen Zeugen für mögliche Vorfälle bei Barnten. Bitte um Mithilfe bei Ermittlungen.

Foto: Depositphotos

Hannover (ost)

In der Nacht vom Dienstag auf den Mittwoch, zwischen dem 2. und 3. Juni, von 2 bis 4 Uhr morgens, gab es möglicherweise eine Manipulation an mehreren leeren Waggons eines abgestellten Güterzugs. Die Bundespolizei hat eine Untersuchung wegen gefährlicher Störung des Bahnverkehrs eingeleitet. Aufgrund weiterer Vorfälle in der Umgebung des Bahnhofs Barnten bitten die Polizei Sarstedt und die Bundespolizeiinspektion Hannover um die Mithilfe von Zeugen und Anwohnern.

Vorkommnisse in der Nähe des Bahnhofs Barnten Ersten Erkenntnissen zufolge ereignete sich bereits am 2. Juni gegen 20 Uhr ein Vorfall am Kreisverkehr an der L 460 in Rössing, etwa 500 Meter vom Bahnhof Barnten entfernt. Ein Mann warf einen Stein seitlich gegen ein fahrendes Auto und verursachte Sachschäden. Der Mann konnte unerkannt entkommen.

Am Mittwochmorgen gegen 10 Uhr ereignete sich ein weiterer Vorfall in der Nähe des Bahnhofs Barnten. Ein Passant bemerkte am Kiessee Barnten, direkt gegenüber dem Bahnhof, einen Mann mit einem Kennzeichen in der Hand. Als der Passant ihn ansprach, versuchte der Unbekannte, ihn mit dem Kennzeichen zu schlagen, verletzte dabei seine Hand und flüchtete vom Ort des Geschehens. Es stellte sich später heraus, dass das mitgeführte Kennzeichen zuvor gestohlen worden war.

Ein Zusammenhang mit der möglichen Manipulation des stehenden Güterzugs am Bahnhof Barnten kann derzeit weder ausgeschlossen noch bestätigt werden. Die Polizei Sarstedt hat Ermittlungen wegen Diebstahls, Körperverletzung und gefährlicher Eingriffe in den Straßenverkehr eingeleitet.

Die Polizei Sarstedt und die Bundespolizei bitten Zeugen und Anwohner um Mithilfe, insbesondere um Informationen zu dem unbekannten Mann. Hinweise zu weiteren Beobachtungen am 2. und 3. Juni nimmt die Polizei in Sarstedt unter der Telefonnummer 05066 / 985-0 entgegen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Niedersachsen für 2022/2023

Die Mordraten in Niedersachsen zwischen 2022 und 2023 zeigen einen Rückgang von 278 auf 236 Fällen. Im Jahr 2022 wurden 258 Fälle gelöst, während 2023 225 Fälle aufgeklärt wurden. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 380 auf 315, wobei die meisten Verdächtigen männlich waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 278 236
Anzahl der aufgeklärten Fälle 258 225
Anzahl der Verdächtigen 380 315
Anzahl der männlichen Verdächtigen 329 269
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 51 46
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 152 127

Quelle: Bundeskriminalamt

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