Ein 21-jähriger Mann flüchtete vor der Polizei nach einem Geschwindigkeitsverstoß. Gewehr, Munition und Schmuck wurden sichergestellt.
Belm/A33: 21-Jähriger flüchtet nach Geschwindigkeitsverstoß

Osnabrück (ost)
Nach einem Vorfall mit überhöhter Geschwindigkeit auf der B51 bei Belm flüchtete am Freitagnachmittag ein 21-jähriger Mann vor der Polizei. Dabei soll er unter anderem mehrere andere Fahrer rechts überholt haben. Die Polizei leitet unter anderem Untersuchungen wegen des Verdachts auf ein illegales Autorennen und Fahren ohne Fahrerlaubnis ein.
Um 16.15 Uhr bemerkten Polizisten auf der B51 bei Belm eine Geschwindigkeitsüberschreitung und wollten den Fahrer eines silbernen Mercedes CLK 200 kontrollieren. Der 21-Jährige ignorierte die Anhaltezeichen der Polizei und flüchtete in Richtung A33. Schließlich hielt der Mann an und konnte von den Einsatzkräften überprüft werden. Es stellte sich heraus, dass der 21-Jährige aus Osnabrück keine Fahrerlaubnis besitzt.
Bei der Kontrolle des Mercedes im Kofferraum fanden die Einsatzkräfte ein Gewehr mit passender Munition. Die Waffe und die Munition wurden zur weiteren rechtlichen Prüfung sichergestellt. Außerdem entdeckten sie im Fahrzeug einen Kasten mit Schmuck, darunter Uhren, Ketten und Ringe. Auch dieser wurde zur Sicherung des Eigentums beschlagnahmt. Die Herkunft und Eigentumsverhältnisse des Schmucks werden weiter ermittelt.
Während der Flucht kam es auf der A33 zu mehreren gefährlichen Situationen. Gegen den 21-Jährigen wurden Untersuchungen wegen des Verdachts auf ein illegales Autorennen und Fahren ohne Fahrerlaubnis eingeleitet. Es wurden auch zahlreiche Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet, darunter Geschwindigkeitsüberschreitungen, die unerlaubte Nutzung des Seitenstreifens, rechtswidriges Rechtsüberholen und Halten auf der Autobahn.
Die Polizei bittet Verkehrsteilnehmer, die möglicherweise durch das Verhalten des 21-Jährigen gefährdet wurden, sich unter 0541/327-2515 zu melden.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Niedersachsen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Niedersachsen insgesamt 211.737 Verkehrsunfälle. Davon waren 32.471 Unfälle mit Personenschaden, was 15,34% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 4.271 Fälle aus, was 2,02% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1.665 Fällen gemeldet, was 0,79% aller Unfälle ausmacht. Die meisten Unfälle (81,86%) waren übrige Sachschadensunfälle. Bezogen auf die Ortslage wurden 24.125 Unfälle innerorts (11,39%), 13.995 Unfälle außerorts (6,61%) und 3.672 Unfälle auf Autobahnen (1,73%) verzeichnet. Insgesamt gab es 423 Getötete, 5.122 Schwerverletzte und 36.247 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 211.737 |
| Unfälle mit Personenschaden | 32.471 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 4.271 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.665 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 173.330 |
| Ortslage – innerorts | 24.125 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 13.995 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.672 |
| Getötete | 423 |
| Schwerverletzte | 5.122 |
| Leichtverletzte | 36.247 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








